Vom Plan zur Realität: Die nächsten Schritte fürs Südiareal

Hochdorf treibt die Entwicklung des Südiareals voran. Mit Edith Portmann wurde die Projektleitung neu besetzt, während die Pläne nun öffentlich aufliegen.

Die Entwicklung des Südiareals erreicht den nächsten Meilenstein: Wie die Gemeinde Hochdorf informiert, besetzt sie die operative Projektleitung neu und legt Umzonung sowie Bebauungsplan öffentlich auf.
Die im Frühling ausgeschriebene Stelle der operativen Projektleitung konnte mit Edith Portmann besetzt werden. Die Architektin verfügt über langjährige Erfahrung in der Entwicklung komplexer Areale und Bauvorhaben, insbesondere in der Durchführung von Machbarkeitsstudien, Wettbewerben und in der Kostenplanung.
Edith Portmann ist in Hochdorf aufgewachsen und mit den lokalen Begebenheiten bestens vertraut. Sie wird ihre neue Stelle Anfang August antreten und schrittweise die operative Führung des Gesamtprojekts übernehmen.
Dazu gehören neben der Koordination des Projektteams auch zentrale Teilprojekte wie die Vorbereitung der Vergabe von Baufeldern. «Mein Heimatort liegt mir am Herzen. Ich freue mich darauf, mit dem Südiareal die Zukunft von Hochdorf aktiv mitzugestalten», sagt die designierte operative Projektleiterin.
Optimale Organisation für wichtige Phasen
Mit der angestrebten Genehmigung der Umzonung und des Bebauungsplans am 27. September durch die Bevölkerung wird die Sondernutzungsplanung abgeschlossen. Die dafür verantwortliche Teilprojektleiterin Silvia Bucher wird sich anschliessend auf das Teilprojekt Infrastruktur, Energie und Freiraum fokussieren.
Luca Nosetti bleibt für die Bestandesgebäude und deren Zwischennutzung verantwortlich. Ergänzt wird das Team punktuell von den ehemaligen Südi-Mitarbeitern Marcel Müller und Sepp Wüest sowie von den Studenten Noah Keller und Gabriel Niggeli, die alle im Stundenlohn angestellt sind.
Neue Organisation stärkt Kontinuität im Projekt
«Das ganze Team zeichnet sich durch hohe Flexibilität und Leistungsbereitschaft aus, was sich in der Qualität und dem guten Fortschritt des Projekts widerspiegelt», sagt Gemeinderat und aktueller Projektleiter Reto Anderhub. «Mit der Neubesetzung wird das Team optimal ergänzt, damit das Projekt professionell und mit der nötigen Kontinuität weitergeführt werden kann.»
Die strategische Verantwortung für die Arealentwicklung verbleibt bei der Projektsteuerung mit mehreren Mitgliedern des Gemeinderates und der Verwaltungsleitung. Der Weg für die nächsten wichtigen Phasen ist mit der neuen Organisation geebnet – begleitet wird die Gemeinde dabei weiterhin von der seit 2022 eingesetzten politischen Kommission.
Breite Unterstützung für die Vision Südiareal
Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung zeigen, dass dieser Weg breit abgestützt ist. Im Rahmen der öffentlichen Mitwirkung zur Umzonung und zum Bebauungsplan gingen über 400 Eingaben ein.
Rund die Hälfte davon konnte ganz oder teilweise berücksichtigt werden, etwa ein Drittel wurde für künftige Phasen zur Kenntnis genommen und knapp 20 Prozent konnten nicht berücksichtigt werden. Der entsprechende Mitwirkungsbericht wird mit der öffentlichen Auflage publiziert.
Die Dokumente sind zusammen mit einem Modell im Massstab 1:500 ab sofort im Rathaus einsehbar und auf der Webseite aufgeschaltet.
Die Vision Südiareal – Hofdere zentral wird damit Schritt für Schritt Realität. Ziel bleibt ein Ortsteil, der das bestehende Zentrum selbstverständlich ergänzt und einen echten Mehrwert für die Bevölkerung schafft.






