HCKL verpflichtet Spielmacher Justin Müller

Der HC Kriens-Luzern holt den Bundesliga-erfahrenen Justin Müller mit einem Dreijahresvertrag in die Innerschweiz. Er soll das Team als Spielmacher verstärken.

Wie der HC Kriens-Luzern mitteilt, hätte Justin Müller eigentlich nach seinen drei Jahren in Wetzlar auf die bevorstehende Spielzeit für die HSG Krefeld auflaufen sollen, doch dazu kommt es nicht.
Der erfahrene Nordrhein-Westfalle zieht es neu in die Innerschweiz, wo er einen Dreijahresvertrag unterzeichnet hat: «Ich habe richtig Bock auf das Abenteuer HCKL sowie die PILATUS ARENA und bin sehr dankbar für das in mich gesetzte Vertrauen. Ich möchte hier etwas bewegen und freue mich auf die Stadt, die Fans, den Schweizer Handball und hoffentlich auf viele internationale Spiele.»
Müller überzeugt mit Spielmacher-Qualitäten
Justin Müller bringt neben einer grossen Erfahrung aus der Bundesliga alles mit, um auch an seiner neuen Wirkungsstätte erfolgreich zu sein. «Ich mag das Eins-gegen-Eins von ihm und die Art und Weise, wie er Handball spielt, das ist ein sehr dynamischer Spieler», lobte unlängst Handball-Legende Stefan Kretzschmar während einer Liveübertragung auf DYN und erklärte ihn gleichzeitig zu seinem Lieblingsspieler.
Seine Qualitäten stellte der Vater einer Tochter auch bei seiner letzten Station in Wetzlar unter Beweis, einerseits als variabler Spielmacher, andererseits als defensiver Stabilisator. Zudem hat er einen wesentlichen Beitrag zum Klassenerhalt der HSG Wetzlar beigetragen.
Auch Nik Tominec betont die Vorzüge des sympathischen Neuzugangs, menschlich wie sportlich: «Wir haben mit Justin Müller eine ideale Lösung für die Spielmacherposition gefunden. Er passt sportlich wie menschlich hervorragend in unsere Mannschaft.»
Handballer mit Wurzeln und Tradition
Seit dem Alter von vier Jahren ist Justin Müller mit dem Handball-Virus infiziert, bereits sein Vater ging dem Sport nach. Der Start erfolgte bei Mettmann in der Nähe von Düsseldorf. 2010 erfolgte der Übertritt zu ART Düsseldorf, wo der Mittelmann die gesamte Nachwuchsabteilung durchlief.
Die Liebe zum Handball ist bis heute geblieben: «Es gibt nichts Schöneres, als in eine volle Halle einzulaufen, sich auf dem Spielfeld kreativ auszutoben und sich in komplexe Spielsituationen reinzudenken.» Weitere Stationen seiner Laufbahn bildeten die TuSEM Essen (2017 bis 2023), bei der Justin Müller grosse Verdienste am Aufstieg in die 1. Bundesliga hatte und eine Saison bei der Nordsjælland Handbold in Dänemark.
Justin Müller wird bei den Blauweissen die Nummer 49 tragen. Weil der HCKL mit Jerome bereits einen Müller in seinen Reihen hat und beide Vornamen mit einem J beginnen, werden die beiden Namen auf dem Trikot ausnahmsweise komplett ausgeschrieben. Zudem übernimmt Jerome Müller die Nummer 27 von On Langenick, der seine Karriere mit dem Gewinn der Schweizer Meisterschaft beendet hat.





