Mann fällt in Güllengrube und stirbt – vier Verletzte

Redaktion
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Region Zug,

In Walchwil kam ein 69-Jähriger bei Arbeiten an einer Güllengrube ums Leben. Rettungskräfte konnten ihn nur noch tot bergen.

Güllegrube
Ein Landwirt stürzte in Walchwil in eine Güllengrube. Vier Männer wurden beim Rettungsversuch durch Gase erheblich verletzt. - Zuger Polizei

Das Wichtigste in Kürze

  • In Walchwil ist ein 69-Jähriger in eine Güllengrube gestürzt.
  • Er starb trotz Bergung durch Atemschutztrupps noch an der Unfallstelle.
  • Vier Männer wurden bei Rettungsversuchen durch eingeatmete Gase verletzt.

Auf einem Landwirtschaftsbetrieb in Walchwil ist am Donnerstagvormittag ein 69-jähriger Mann in eine Güllengrube gestürzt und ums Leben gekommen.

Vier weitere Männer wurden beim Versuch, ihm zu helfen, durch eingeatmete Gase erheblich verletzt, wie die Zuger Polizei mitteilt.

Mann stürzt bei Arbeiten in Güllengrube

Der Unfall ereignete sich kurz vor 9.30 Uhr beim Hinterberg in der Gemeinde Walchwil. Nach Angaben der Zuger Behörden führte der 69-Jährige Arbeiten an der Güllengrube aus, als er aus noch ungeklärten Gründen hineinstürzte.

Güllegrube
Drei Helfer mussten mit Helikoptern ins Spital gebracht werden. Die Unfallursache wird nun von den Behörden untersucht. - Zuger Polizei

Zwei Männer im Alter von 24 und 53 Jahren eilten ihm zunächst zu Hilfe. Dabei atmeten sie Gase ein und wurden erheblich verletzt. Auch zwei weitere Männer im Alter von 21 und 37 Jahren erlitten Verletzungen, als sie helfen wollten.

Retter werden mit Rega ins Spital geflogen

Drei der Verletzten wurden nach der Erstversorgung mit Rega-Helikoptern in verschiedene Spitäler geflogen. Eine weitere Person brachte der Rettungsdienst Zug ins Spital.

Der verunglückte 69-Jährige wurde von Atemschutztrupps der Feuerwehr Walchwil geborgen, unterstützt von der Stützpunktfeuerwehr Zug. Trotz sofort eingeleiteter medizinischer Versorgung starb er noch auf der Unfallstelle.

Unfallursache wird untersucht

Die genaue Ursache des Unfalls wird untersucht. Für die Betreuung von anwesenden Personen wurde das Care-Team des Kantons Zug aufgeboten.

Im Einsatz standen Feuerwehr, Rettungsdienst, Rega, Polizei sowie die Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft.

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