Horw plant neues Wohnquartier Chrischona

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Kriens,

Der Horwer Einwohnerrat unterstützt die Entwicklung des Chrischona-Areals zu einem Wohnquartier mit Freiräumen und Aussichtspunkt.

Das Dorfzentrum in Horw.
Das Dorfzentrum in Horw. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

Wie die Gemeinde Horw mitteilt, herrschte Einstimmigkeit im Einwohnerrat, was den vom Gemeinderat eingeschlagenen Weg der zukünftigen Nutzung des Areals Chrischona anbelangt.

Der Planungsbericht zum Bebauungsplan und der Teiländerung der Nutzungsplanung Chrischona sieht vor, dass das Areal des ehemaligen Kurheims Chrischona zu einem neuen Wohnquartier mit Freiräumen und einem öffentlichen Aussichtspunkt entwickelt werden soll. Das rund 30'000 Quadratmeter grosse Areal ist heute in der Zone für Tourismuseinrichtungen und wird von der Hotelfachschule IMI genutzt.

Einstellhalle beim Bahnhof – Konkretisierung gefordert

Mit seinem dringlichen Postulat «Planerische Sicherung langfristiger Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich der Baufelder D und E beim Bahnhof Horw» brachte Ivan Studer (Die Mitte) das Anliegen von Investoren ein, beim Bahnhof eine Einstellhalle realisieren zu können.

Diese Investoren seien bereit, sich mit einem Betrag von rund 2,7 Millionen Franken an baulichen Massnahmen zu beteiligen, etwa für eine unterirdische Zufahrt oder unterirdische Veloparkplätze. Gemäss dem Postulat soll der Gemeinderat prüfen, ob mit dem gezielten Einsatz privater Mittel «zentrale öffentliche Infrastrukturinteressen unterstützt und gleichzeitig langfristige Entwicklungsmöglichkeiten gesichert werden können».

Das Postulat wurde mit 14 zu 5 Stimmen bei 9 Enthaltungen teilweise überwiesen. Teilweise darum, weil Gemeinderat Thomas Zemp Prämissen nannte, unter der Gemeinderat bereit sei, das Anliegen zu prüfen. So dürfe de Zeitplan für die Erstellung des neuen Bahnhofplatzes nicht gefährdet werden.

Innerhalb von 45 Tagen erwarte der Gemeinderat von den – bisher ungenannten – Investoren ein Angebot im Sinne eines Vertrags. Dieser müsse Fragen zu Verantwortung und Risiken klären und die Gegenleistungen für die Beanspruchung von öffentlichem Grund konkretisieren.

Zustimmung zum Jahresbericht 2025

Die Gemeinde Horw legt eine positive Jahresrechnung 2025 vor. Der Ertragsüberschuss liegt bei 7,2 Millionen Franken. Es liegt rund 13 Millionen Franken über den Erwartungen. Die Gemeinde ging ursprünglich von einem Aufwandüberschuss aus.

Der Hauptgrund für den Ertragsüberschuss liegt bei Steuererträgen, die um 14,8 Millionen Franken höher ausfallen als budgetiert.

Der Jahresbericht beinhaltet neben der Jahresrechnung Berichte über die Umsetzung des Legislaturprogramms und zu den Aufgabenbereichen, der Geschäftsprüfungskommission und den Kontrollbericht der Finanzaufsicht. Der Einwohnerrat genehmigte den Jahresbericht einstimmig.

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