Knappes Heimspiel: HCKL unterliegt St.Otmar 30:31

Der HC Kriens-Luzern startet mit einer knappen Heimniederlage gegen den TSV St.Otmar St.Gallen ins neue Jahr. Chancen zum Ausgleich blieben ungenutzt.

Wie der HC Kriens-Luzern berichtet, ist das Team mit einer knappen Heimniederlage ins neue Jahr gestartet. In der Pilatus Arena unterlag der HCKL St. Otmar St. Gallen mit 30:31.
Im ersten Spiel nach der Winterpause tat sich das Heimteam von Beginn weg schwer, in den gewohnten Spielrhythmus zu finden. Die Partie war geprägt von vielen Unterbrüchen, wechselnden Phasen und einem insgesamt engen Spielverlauf.
Beide Mannschaften suchten in ihrem Spiel zunächst die Sicherheit, wobei es den Gästen etwas besser gelang, ihre Abläufe durchzuziehen. Zur Pause lag der HC Kriens-Luzern knapp mit 18:19 zurück.
Comeback von Jérôme Müller bringt neuen Impuls
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Kriens-Luzern defensiv stabiler und kam über eine engagierte Phase auch zwischenzeitlich in Führung. Im Tor sorgte Jannis Scheidiger mit mehreren Paraden für wichtige Impulse.
Positiv zu vermerken ist zudem das Comeback von Jérôme Müller, der nach überstandener Verletzung erstmals wieder im Einsatz stand. In der Offensive fehlte jedoch weiterhin in den entscheidenden Momenten die letzte Konsequenz.
Zu viele Abschlüsse blieben ungenutzt, einfache Ballverluste verhinderten, dass sich der HCKL entscheidend absetzen konnte.
Knapper Ausgang trotz Chancen am Ende
St. Otmar nutzte diese Phase, blieb geduldig und setzte wiederholt auf das Offensivspiel mit zusätzlichem Feldspieler. In der Schlussphase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte.
Kriens-Luzern blieb bis zum Schluss im Spiel und erhielt im letzten Angriff die Möglichkeit zum Ausgleich. Der Abschluss von Moritz Oertli fand jedoch nicht den Weg ins Tor, sodass die Gäste ihren knappen Vorsprung über die Zeit brachten und die 30:31-Heimniederlage besiegelten.
Die Mannschaft liess über weite Strecken Energie, Klarheit und emotionale Präsenz vermissen. Trainer Thomas Zimmermann verwies nach der Partie darauf, dass die Voraussetzungen nach der Winterpause mit verletzungsbedingten Ausfällen und Abwesenheiten in der Vorbereitung anspruchsvoll gewesen seien.
Analyse und Fokus auf kommende Aufgaben
Der HC Kriens-Luzern wird die Partie nun sorgfältig analysieren und den Fokus auf die kommenden Aufgaben richten. Ziel ist es, möglichst schnell wieder die gewohnte Intensität, Geschlossenheit und Überzeugung auf das Spielfeld zu bringen.






