FDP LU fordert Modernisierung des Gastgewerbegesetzes

Das Gastgewerbegesetz habe sich grundsätzlich bewährt, doch moderne Geschäftsmodelle bräuchten eine zeitgemässe Gesetzgebung, so FDP-Kantonsrätin Sarah Arnold.

Die FDP.Die Liberalen Luzern fordert eine Überprüfung der Bewilligungskategorien im Luzerner Gastgewerbegesetz.
Mit einem Postulat verlangt Kantonsrätin Sarah Arnold, Adligenswil, dass der Regierungsrat prüft, ob die heutigen gesetzlichen Kategorien den vielfältigen Geschäftsmodellen im Gastgewerbe noch gerecht werden.
«Moderne Geschäftsmodelle brauchen zeitgemässe Rahmenbedingungen»
Das Gastgewerbe hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Neben klassischen Restaurants und Hotels prägen heute unter anderem Food Trucks, Cateringbetriebe, Eventgastronomie und Buvetten das Angebot.
Die gesetzlichen Bewilligungskategorien stammen jedoch aus einer Zeit, in der diese Betriebsformen noch kaum existierten.
«Unser Gastgewerbegesetz hat sich grundsätzlich bewährt. Jetzt gilt es zu prüfen, ob die gesetzlichen Bewilligungskategorien den heutigen Realitäten noch entsprechen. Moderne Geschäftsmodelle brauchen zeitgemässe und verständliche Rahmenbedingungen», erklärt Sarah Arnold.
Gesetzliche Grundlagen aktualisieren
Die FDP.Die Liberalen Luzern betont, dass das Postulat weder die Wirteprüfung noch die hohen Anforderungen an Sicherheit, Hygiene oder Arbeitsschutz infrage stellt. Im Gegenteil, diese wichtigen Qualitätsstandards sollen erhalten bleiben.
Ziel ist eine Aktualisierung der gesetzlichen Grundlagen, damit sie den Entwicklungen der Branche auch künftig gerecht werden.
Mit ihrem Vorstoss setzt sich die FDP.Die Liberalen Luzern für schlanke, praxisnahe und zukunftsfähige Rahmenbedingungen ein. Wo sich Wirtschaft und Gesellschaft verändern, sollen auch gesetzliche Regelungen regelmässig überprüft und bei Bedarf angepasst werden.






