FGK stimmt Geschäftsbericht und Jahresrechnung 2025 zu

Die Finanz- und Geschäftsprüfungskommission (FGK) des Grossen Stadtrats Luzern stimmte am 28. Mai 2026 dem Geschäftsbericht und der Jahresrechnung 2025 zu.

Wie die Stadt Luzern mitteilt, hat die Finanz- und Geschäftsprüfungskommission (FGK) des Grossen Stadtrates Luzern an ihrer Sitzung vom 28. Mai 2026 den Bericht und Antrag (B+A) 9/2026 «Geschäftsbericht und Jahresrechnung 2025» der Stadt Luzern beraten und geprüft.
Die Kommission dankt dem Stadtrat und der Verwaltung für die umfassende und sorgfältige Aufbereitung der Unterlagen und für die geleistete Arbeit im vergangenen Kalenderjahr.
Verschiedene Indikatoren im Bericht aussagekräftiger ausgestalten
Die FGK nimmt das positive Jahresergebnis mit einem Gewinn von 92,7 Millionen Franken erfreut zur Kenntnis. Gleichzeitig wurde im Rahmen der Beratung festgehalten, dass verschiedene Indikatoren im Geschäftsbericht künftig noch aussagekräftiger ausgestaltet werden sollen.
Die Kommission hat deshalb mehrere Protokollbemerkungen überwiesen. Diese betreffen insbesondere die Transparenz bei den Wartezeiten in schulpsychologischen Diensten, der Logopädie und Psychomotorik (mit 5 zu 4 Stimmen bei einer Enthaltung und einer Abwesenheit), die Prüfung zusätzlicher Qualitätsindikatoren für die Tagesschulen (mit 5 zu 4 Stimmen bei einer Enthaltung und einer Abwesenheit) sowie die Ausweisung von Kennzahlen zur Förderung des Mädchen- und Frauensports (mit 9 zu 0 Stimmen bei einer Enthaltung und einer Abwesenheit).
Die Kommission erachtet diese Ergänzungen als wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Berichterstattung und zur besseren Beurteilung der Wirksamkeit städtischer Leistungen.
In der Schlussabstimmung hat die Kommission den Geschäftsbericht und die Jahresrechnung 2025 mit 10 zu 0 Stimmen bei einer Abwesenheit genehmigt.
FGK verlangt jährliche Fallzahlen zum betrieblichen Case-Management
Ebenfalls behandelt wurde der B+A 17/2026 «Betriebliches Case-Management in der Stadt Luzern. Definitive Einführung. Sonderkredit».
Die FGK anerkennt die Bedeutung eines professionellen Gesundheits- und Absenzmanagements und unterstützt grundsätzlich Massnahmen, welche die Gesundheit der Mitarbeitenden fördern und eine rasche Rückkehr an den Arbeitsplatz ermöglichen.
Im Rahmen der Beratung wurden jedoch auch kritische Fragen zur vorgesehenen Stellenaufstockung sowie zur Datengrundlage diskutiert. In einer Protokollbemerkung verlangt die FGK deshalb, dass die Fallzahlen jährlich präsentiert werden müssen.
Trotz eines Rückweisungsantrags hat die Kommission dem B+A schliesslich mit 7 zu 3 Stimmen bei einer Abwesenheit zugestimmt.
Milo Thür soll neue stellvertretende Ombusperson werden
Weiter nahm die FGK den Tätigkeitsbericht 2025 der Ombudsstelle wohlwollend zur Kenntnis. Die Anzahl bearbeiteter Fälle zeigt nach Auffassung der Kommission, dass die Ombudsstelle von der Bevölkerung und den Mitarbeitenden aktiv genutzt wird und einen wichtigen Beitrag zur Konfliktlösung sowie zur Vertrauensbildung leistet.
Im Zusammenhang mit der personellen Nachfolge bei der Ombudsstelle wurde zudem die Nachfolge der stellvertretenden Ombudsperson vorgestellt. Die FGK wird dem Grossen Stadtrat die Wahl von Milo Thür als neue stellvertretende Ombudsperson für die restliche Amtsperiode vom 1. Januar 2027 bis 31. Dezember 2029 beantragen.
Die Kommission ist überzeugt, dass Milo Thür dank seiner breiten beruflichen Erfahrung und ausgewiesenen Fachkompetenz die Ombudsstelle wirkungsvoll unterstützen wird.
Die behandelten Geschäfte werden voraussichtlich an der Sitzung des Grossen Stadtrates vom 25. Juni 2026 beraten.





