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HSLU öffnet den Neubau «Perron» am Bahnhof Luzern

Hochschule Luzern
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Seit Februar 2026 wird im neuen HSLU-Gebäude «Perron» am Bahnhof Luzern gelehrt, geforscht und weitergebildet. Am 20. Juni ilädt sie zum Tag der offenen Tür.

Die Hochschule Wirtschaft und die Bahnunterführung zum Hauptbahnhof in der Stadt Luzern.
Die Hochschule Wirtschaft und die Bahnunterführung zum Hauptbahnhof in der Stadt Luzern. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

Virtuelle Welten, Roboter in Aktion und ein simulierter Börsencrash: Am Samstag, 20. Juni 2026, macht die Hochschule Luzern (HSLU) im Neubau «Perron» am Bahnhof Luzern Forschung und Studium für die Bevölkerung erlebbar.

An rund einem Dutzend Stationen können Besucher selbst ausprobieren, experimentieren und mit Fachpersonen aus verschiedenen Fachbereichen ins Gespräch kommen, wie die HSLU schreibt.

Seit Februar 2026 nutzen Studierende, Dozierende, Forschende und Weiterbildungsteilnehmende den Neubau «Perron» direkt am Bahnhof Luzern zum Lernen, Lehren, Forschen und Weiterbilden.

Wie würden Sie auf einen Börsencrash reagieren?

Nach einem Semester im Betrieb öffnet die HSLU das Gebäude für die gesamte Bevölkerung.

«Besucher können am 20. Juni herausfinden, wie sie auf einen Börsencrash reagieren oder wie sie ein Unternehmen durch eine Krise führen würden», sagt Christine Böckelmann, Direktorin des Departements Wirtschaft.

«Das vermittelt einen konkreten Eindruck davon, womit sich unsere Studierenden und Weiterbildungsteilnehmenden täglich auseinandersetzen.»

Avatare und virtuelle Welten

Die interaktiven Stationen geben Einblick in Forschung und Studium aus verschiedenen Bereichen der HSLU: Besucher tauchen in virtuelle Realitäten ein, testen ihr Finanzwissen, treffen Führungsentscheide in herausfordernden Situationen und erleben Roboter in Aktion.

Im Bereich Soziale Arbeit zeigen beispielsweise digitale Avatare, wie anspruchsvolle Gespräche mit Menschen in belastenden Situationen trainiert werden.

Einblick in das «Wie» der Ausbildung erhalten

«Soziale Arbeit findet oft dort statt, wo gesellschaftliche Herausforderungen konkret werden: in Gesprächen mit Menschen, die Unterstützung brauchen, in komplexen Lebenssituationen und bei schwierigen Entscheidungen», sagt Dorothee Guggisberg, Direktorin des Departements Soziale Arbeit.

«Am Tag der offenen Tür wird sichtbar, wie wir Studierende und Weiterbildungsteilnehmende darauf vorbereiten, fachlich fundiert, reflektiert und menschenzentriert zu handeln.»

Weitere Stationen thematisieren unter anderem Medien- und Technologienutzung, Zusammenleben, Wohnen, soziale Sicherheit, Gesundheit, Leben mit Behinderung sowie Start-up- und Innovationsförderung.

Zukunftsfragen im Fokus

Mehrere Podiumsdiskussionen greifen aktuelle gesellschaftliche Fragen auf. Diskutiert werden unter anderem die Zukunft von Stadt- und Regionalentwicklung zwischen Wachstum, Verdichtung und Nachhaltigkeit sowie die Stabilität und Widerstandsfähigkeit der Schweiz in Zeiten globaler Krisen und Unsicherheiten.

Fachpersonen aus Wissenschaft, Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Praxis analysieren Entwicklungen und laden zum Mitdiskutieren ein.

Eintritt frei

Der Tag der offenen Tür richtet sich an die gesamte Bevölkerung: Familien, Nachbarinnen und Nachbarn, Neugierige jeden Alters sowie Angehörige der Hochschule. Der Eintritt ist kostenlos. Die Mensa «Arkade» bietet im Innen- und Aussenbereich Verpflegung, dazu gibt es musikalische Unterhaltung

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