Kanton Luzern: Neue Vereinbarung im Kampf gegen Antisemitismus

Stadt und Kanton Luzern schliessen mit dem Israelitischen Gemeindebund eine Leistungsvereinbarung für 2027 bis 2029. Beide zahlen je 2'500 Franken jährlich.

Die Stadt und der Kanton Luzern schaffen einen verbindlichen Rahmen für die Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund (SIG) im Bereich Antisemitismus. Die neue Leistungsvereinbarung verankert den regelmässigen fachlichen Austausch, die Vernetzung sowie gemeinsame Präventions- und Sensibilisierungsarbeit.
Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen den zuständigen Stellen von Stadt und Kanton, dem SIG und der jüdischen Gemeinschaft zu stärken. Erfahrungen und Fachwissen sollen ausgetauscht, Entwicklungen frühzeitig erkannt und bei antisemitischen Vorfällen ein koordiniertes Vorgehen unterstützt werden. Auch die bestehende Meldestelle des SIG für antisemitische Vorfälle ist Teil der Zusammenarbeit: Sie dokumentiert Vorfälle, wertet diese spezifisch für den Kanton Luzern aus und berät Betroffene.
Die verstärkte Zusammenarbeit soll dazu beitragen, Antisemitismus frühzeitig entgegenzuwirken, das gegenseitige Verständnis zu fördern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Kanton Luzern zu stärken.
Die Leistungsvereinbarung mit dem SIG gilt von 2027 bis 2029. Stadt und Kanton Luzern beteiligen sich mit je 2'500 Franken pro Jahr.






