Luzern: SP sagt Nein zur Abschaffung des Mindestlohns

Die SP Stadt Luzern beschloss für die Abstimmung vom 27. September 2026 in Luzern die Nein-Parole zum Mindestlohn-Abbau und Ja zur Feuerwehrabgabe.

Für die städtische Abstimmung vom 27. September 2026 haben die Mitglieder einstimmig die Nein-Parole zur Abschaffung des städtischen Mindestlohns beschlossen. Die SP Stadt Luzern wird sich in den kommenden Wochen mit einer engagierten Kampagne dafür einsetzen, dass der erst Anfang Jahr eingeführte Mindestlohn nicht bereits wieder abgeschafft wird. Für die SP ist klar: Wer in Luzern arbeitet, soll von seinem Lohn auch leben können.
Die Ja-Parole beschlossen die Mitglieder zur Senkung der Feuerwehrersatzabgabe. Die heutige Ausgestaltung ist unsozial: Bezahlen müssen sie allein die 20 bis 50-Jährigen, und weil sie bei 500 Franken gedeckelt ist, belastet sie tiefe Einkommen anteilsmässig am stärksten. Künftig wird die Feuerwehr überwiegend aus Steuermitteln finanziert – so beteiligen sich auch Firmen und ältere Personen an den Kosten.
Die Vorlage geht auf einen Vorstoss der SP im Grossen Stadtrat zurück.






