Silvester-Vorfälle in Luzern: Grünen-Vorstoss für mehr Sicherheit

In der Silvesternacht erfolgte in der Luzerner Neustadt ein Angriff mit Feuerwerkskörpern auf die Luzerner Polizei. Die Grünen Luzern verurteilen den Vorfall.

In der Silvesternacht erfolgte in der Luzerner Neustadt ein Angriff mit Feuerwerkskörpern auf die Luzerner Polizei.
Die Grünen Luzern verurteilen den Vorfall und fordern: Das Sicherheitsrisiko durch Feuerwerkskörper muss sinken.
Mit einem Vorstoss will die Partei wissen, welche Massnahmen die Regierung für mehr Sicherheit der Bevölkerung und der Einsatzkräfte vor Feuerwerk ergreift.
Grüne verlangen Aufklärung und Konsequenzen
Feuerwerk birgt erhebliche Gefahren für die Sicherheit und Gesundheit sowie die öffentliche Ordnung. In den letzten Jahren häufen sich Berichte über schwere Verletzungen, Sachschäden und missbräuchliche Verwendungen.
Zuletzt erfolgte ein bedenklicher Angriff mit Feuerwerkskörpern auf Luzerner Polizisten in der diesjährigen Silvesternacht.
Die Grünen Kanton Luzern verurteilen jede Form von Gewalt, und insbesondere den Angriff auf die Einsatzkräfte aufs Schärfste. «Unsere Solidarität gilt den betroffenen und verletzten Polizistinnen und Polizisten», so Fraktionschef Samuel Zbinden.
Es ist aus rechtsstaatlicher Sicht besorgniserregend, wenn die Polizei beim Schutz von Menschen und Eigentum behindert und körperlich angegriffen wird. «Es braucht eine Aufklärung der Vorfälle und Konsequenzen für die Verantwortlichen», so Zbinden weiter.
Ja sagen zu weniger Feuerwerk
Bereits im Oktober haben die Grünen einen Vorstoss für eine strenge kantonale Regulierung von Feuerwerk eingereicht. Wer nun die Luzerner Silvester-Vorfälle beklagt, hat mit dem Vorstoss bald die Gelegenheit, Ja zu sagen zu weniger Feuerwerk und mehr Sicherheit für alle.
Mit einem neuen Vorstoss fordern die Grünen zusätzliche Antworten zum Thema ein. So will die Partei wissen, wie die Regierung die Gefährlichkeit von Feuerwerkskörpern einschätzt, wie viele Personen in den letzten Jahren durch Feuerwerk verletzt wurden und welche Vorfälle gegen Einsatzkräfte bekannt sind.
Weiter soll die Regierung aufzeigen, welche – auch präventiven – Massnahmen die Sicherheit rund um den Einsatz von Feuerwerkskörpern vergrössern können






