Altlasten im «Güselhafen»: Gemeinde prüft belasteten Baugrund

Gemeinde Lachen
Gemeinde Lachen

March-Höfe,

Lachen untersucht ab 23. Februar 2026 den belasteten Baugrund im «Güselhafen» als Basis für die Projekte «Sport und Kultur am See» und die Schulhauserweiterung.

Blick auf die Gemeinde Lachen (SZ).
Blick auf die Gemeinde Lachen (SZ). - Nau.ch / jpix.ch

Wie die Gemeinde Lachen berichtet, liegt der Bauperimeter der Projekte «Sport und Kultur am See» sowie «Erweiterung des Bezirksschulhauses» teilweise auf belasteten Standorten der Seeanlage. In Lachen ist dieses Gebiet auch unter der Bezeichnung «Güselhafen» bekannt.

Im Zuge der weiteren Projektvorbereitung führen die Gemeinde Lachen und der Bezirk March innerhalb des Projektperimeters eine detaillierte und gegenüber früheren Untersuchungen verfeinerte Altlastenuntersuchung durch. Diese bildet einen weiteren Schritt zur vertieften Abklärung der baulichen Voraussetzungen auf belastetem Untergrund und schafft eine verlässliche Grundlage für die Baueingaben und die anschliessende Projektumsetzung.

Die Untersuchungsarbeiten beginnen am 23. Februar 2026 und dauern voraussichtlich rund zwei Wochen.

Analyse schafft Planungsgrundlage

Im gesamten Perimeter werden etwa 30 Rammkernsondierungen vorgenommen. Die entnommenen Bodenproben werden analysiert, um Art und Umfang der Belastungen sowie den fachgerechten Entsorgungsweg der festgestellten Schadstoffe zu bestimmen.

Gleichzeitig ermöglicht das Vorgehen eine kartografische Erfassung der Belastungssituation und die Ausarbeitung eines detaillierten Entsorgungskonzepts. Während der Arbeiten kann es zeitweise zu Lärmemissionen sowie zu partiellen Parkplatzsperrungen auf dem Parkplatz der äusseren Haab kommen.

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