Ertragsüberschuss 2025 sichert finanzielle Stabilität

Die Jahresrechnung 2025 der Gemeinde Wollerau weist einen Ertragsüberschuss von 2,57 Millionen Franken aus und bestätigt die weiterhin stabile Finanzlage.

Wie die Gemeinde Wollerau berichtet, genehmigten die Stimmberechtigten anlässlich der Gemeindeversammlung vom Mittwoch, 1. April 2026, die Rechnung 2025 mit einem Ertragsüberschuss von 2,57 Millionen Franken.
Ebenfalls genehmigt wurden die Abrechnung zur Erweiterung und Optimierung der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Höfe sowie mehrere Nachtragskredite. Das Sachgeschäft «Angebot familienergänzende Kinderbetreuung neu durch die Gemeinde» wird an die Urnenabstimmung vom 14. Juni 2026 überwiesen.
Die Erfolgsrechnung 2025 weist einen Ertragsüberschuss von 2'567'196 Franken aus. Budgetiert war ein Überschuss von 3'294'549 Franken. Dieses Ergebnis ist besonders positiv zu werten, zumal die Gemeindeversammlung im Dezember 2025 ausserordentlichen Abschreibungen von 7 Millionen Franken zugestimmt hat. Ohne die ausserordentlichen Abschreibungen läge das Ergebnis deutlich über dem Voranschlag.
Gesunde Bilanz
Säckelmeister Guido Rusch präsentierte in seinen Erläuterungen eine weiterhin sehr gesunde Bilanz der Gemeinde Wollerau. Die Gemeinde ist nach wie vor frei von Krediten und Darlehen von Banken.
Die vom Gemeinderat vorgegebenen finanzpolitischen Ziele sind eingehalten, und die vorhandenen flüssigen Mittel bilden eine gute Basis, um die anstehenden Investitionen der nächsten Jahre umsetzen zu können. Damit ist die Gemeinde Wollerau ohne Zweifel in einer privilegierten finanziellen Situation.
Abrechnung der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Höfe
Den Stimmberechtigten zur Abnahme vorgelegt wurde weiter die seit langem pendente Abrechnung zur Erweiterung und Optimierung der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Höfe (Sachgeschäft aus dem Jahr 2008).
Nach Abschluss eines langwierigen Gerichtsverfahrens schliesst das Projekt für die Gemeinde Wollerau mit Minderkosten von rund 43'500 Franken ab.
Kinderbetreuung neu durch die Gemeinde
Gemeinderätin Pascale Baumgartner erläuterte das Sachgeschäft «Angebot familienergänzender Kinderbetreuung neu durch die Gemeinde». Ziel ist die Überführung des bisher vom Verein HortPLUS+ betriebenen Angebots in die Gemeindeverwaltung, um langfristig Qualität, Stabilität sowie Steuerbarkeit der familienergänzenden Kinderbetreuung sicherzustellen. Das Sachgeschäft wurde ohne Wortmeldung an die Urne überwiesen.






