Ein Quartier mit kurzen Wegen und viel Nähe

An der Gotthardstrasse in Ibach ist eine neue Nachbarschaft entstanden. Beim Quartiersfest kamen Bewohner, Mitarbeiter und Verantwortliche zusammen.

Das Wichtigste in Kürze
- In Ibach liegen Alterswohnungen, Pflege, Soziales und Kinderbetreuung nahe beieinander.
- Kurze Wege fördern den Austausch zwischen den Generationen.
- Am 24. Oktober findet das Eröffnungsfest an der Gotthardstrasse 126 statt.
An der Gotthardstrasse in Ibach ist eine neue Nachbarschaft entstanden: Alterswohnungen der Genossenschaft für Alterswohnungen Schwyz, die Spitex Region Schwyz, Kita Chinderhuus Sunnestrahl und die Abteilung Soziales Gemeinde Schwyz befinden sich hier in unmittelbarer Nähe zum Alterszentrum Rubiswil.
Beim gemeinsamen Quartiersfest am 28. August 2026 kamen Bewohner*innen, Mitarbeiter*innen und Verantwortliche zusammen und lernten sich näher kennen. Gerade mit Blick auf die demografische Entwicklung gewinnen Quartiere mit kurzen Wegen, Begegnungsmöglichkeiten und gut erreichbaren Unterstützungsangeboten in unserer Region an Bedeutung.
Mit dem Neubau an der Gotthardstrasse 126 hat sich das Quartier rund um das Alterszentrum Rubiswil weiterentwickelt. Die Genossenschaft für Alterswohnungen Schwyz bietet hier neuen Wohnraum für ältere Menschen. Gleichzeitig haben die Spitex Region Schwyz und die Abteilung Soziales Gemeinde Schwyz ihre neuen Räumlichkeiten bezogen. Das Alterszentrum Rubiswil an der Gotthardstrasse 124 befindet sich auf dem angrenzenden Grundstück. Mit dem Chinderhuus Sunnestrahl gehört zudem ein Angebot für Kinder und Familien zur unmittelbaren Nachbarschaft.
Beim Quartiersfest am 28. August stand das persönliche Kennenlernen im Zentrum. Bewohner*innen der Alterswohnungen sowie Mitarbeiter*innen und Vertreter*innen der beteiligten Institutionen nutzten den Anlass für Begegnungen und Gespräche.
Aus räumlicher Nähe wird Nachbarschaft
«Ein neuer Standort ist zunächst einmal eine neue Adresse. Entscheidend ist jedoch, was daraus im Alltag entsteht: kurze Wege, bekannte Gesichter und ein unkomplizierter Austausch. Das Quartiersfest war eine schöne Gelegenheit, genau diese Nachbarschaft mit Leben zu füllen», sagt Samuel Bissig-Scheiber, Geschäftsführer der Spitex Region Schwyz.
Die einzelnen Organisationen behalten ihre unterschiedlichen Aufgaben, Zuständigkeiten und Autonomie. Dass Angebote aus den Bereichen Wohnen, Pflege und Soziales unmittelbar nebeneinander zu finden sind, schafft jedoch gute Voraussetzungen für Begegnung und Austausch. Das Chinderhuus Sunnestrahl trägt zusätzlich dazu bei, dass sich in diesem Quartier unterschiedliche Generationen im Alltag begegnen.
Für die Bewohner*innen der Alterswohnungen steht weiterhin das selbstständige Wohnen im Vordergrund. Die Wohnungen sind kein betreutes Wohnangebot. Unterstützungs- und Pflegeleistungen können bei Bedarf individuell in Anspruch genommen werden.
«Mit unseren Alterswohnungen möchten wir älteren Menschen ermöglichen, selbstständig und in einem passenden Wohnumfeld zu leben. Dass sich rund um die Wohnungen gleichzeitig eine lebendige Nachbarschaft entwickelt, ist ein zusätzlicher Gewinn», sagt Roger Gasser von der Genossenschaft für Alterswohnungen Schwyz.
Kurze Wege gewinnen an Bedeutung
Die Frage, wie Menschen auch mit zunehmendem Alter möglichst lange selbstbestimmt leben können, wird in den kommenden Jahren wichtiger. Die demografische Entwicklung verändert die Anforderungen an Wohnraum, Pflege und soziale Unterstützung. Damit wächst auch der Bedarf an altersgerechten Wohnformen und gut erreichbaren Angeboten.
Quartiere können dabei eine wichtige Rolle spielen: nicht nur, weil Dienstleistungen räumlich nahe beieinanderliegen, sondern auch, weil kurze Wege Begegnungen erleichtern und soziale Kontakte fördern können. Wo gleichzeitig verschiedene Generationen ihren Alltag verbringen, entstehen zudem Möglichkeiten für Begegnungen über Altersgrenzen hinweg.
«Lebensqualität im Alter hängt nicht nur von Pflege und Betreuung ab. Ebenso wichtig sind selbstständiges Wohnen, soziale Kontakte, kurze Wege und das Wissen, dass Unterstützung erreichbar ist. Mit der demografischen Entwicklung wird die Frage, wie wir solche Lebensräume gestalten, weiter an Bedeutung gewinnen», sagt Rita Bruhin, Leiterin des Alterszentrums Rubiswil.
Auch die Abteilung Soziales Gemeinde Schwyz ist mit ihrem neuen Standort Teil dieser Nachbarschaft. Dazu gehört auch die Fachstelle Alter, die insbesondere im Zusammenhang mit den Alterswohnungen eine wichtige Bedeutung gewinnt. Sie bietet Orientierung und Unterstützung bei Fragen rund ums Älterwerden und schafft damit eine wertvolle Verbindung zwischen den Wohnangeboten und den weiteren sozialen und unterstützenden Angeboten der Gemeinde.
Damit befinden sich an der Gotthardstrasse verschiedene Anlaufstellen sowie Dienstleistungs- und Wohnangebote für unterschiedliche Generationen in unmittelbarer Nähe – eine Konstellation, die kurze Wege schafft, Begegnungen erleichtert und damit zu einem selbstständigen und gut vernetzten Leben im Quartier beiträgt.
Für Interessierte findet am 24.Oktober das Eröffnungsfest an der Gotthardstrasse 126 statt. Wir freuen uns auf ihren Besuch.
Spitex Region Schwyz
Die Spitex Region Schwyz ist die grösste Spitexorganisation in der Region und von Riemenstalden bis Steinerberg tätig. Sie unterstützt Menschen mit Pflege, Betreuung, Hauswirtschaft, ambulanter psychiatrischer Pflege sowie Beratungsangeboten der Fachstelle Frühe Kindheit dabei, möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung leben zu können.
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Die Spitex Region Schwyz ist Nau.ch Lokalpartnerin. Mit ihrem Engagement ermöglicht sie lokale Inhalte auf Nau.ch.
Genossenschaft für Alterswohnungen Schwyz
Die Genossenschaft für Alterswohnungen wurde 1970 gegründet. Seit ihrer Gründung setzt sich die Genossenschaft für einfache, moderne und gleichzeitig preisgünstige Wohnungen für ältere Menschen ein. Dank der gemeinnützigen Ausrichtung und einer verantwortungsvollen Bewirtschaftung können die Wohnungen zu vergleichsweise günstigen Mietzinsen angeboten werden.
Heute zählt die Genossenschaft rund 54 Mitglieder und verfügt über eine grosse Nachfrage nach ihren Wohnungen. Die beiden bestehenden Liegenschaften 128 und 130 wurden über die Jahre kontinuierlich unterhalten, saniert und an die heutigen Bedürfnisse angepasst.
Mit dem Haus 126 gesellt sich nun ein moderner Neubau mit zeitgemässen attraktiven Wohnungen dazu.
Abteilung Soziales Gemeinde Schwyz
Die Abteilung Soziales unterstützt und begleitet Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen und umfasst die Bereiche Wirtschaftliche Sozialhilfe, Asylwesen sowie die Fachstelle Alter.
Die wirtschaftliche Sozialhilfe leisten gestützt auf das Sozialhilfegesetz und die Sozialhilfeverordnung des Kantons Schwyz die notwendige Unterstützung für Menschen, die sich in einer finanziellen oder persönlichen Notlage befinden.
Das Asylwesen ist für die Unterbringung, Betreuung und Integration der zugewiesenen Asylsuchenden, vorläufig aufgenommenen Ausländerinnen und Ausländer sowie Flüchtlinge zuständig. Im Mittelpunkt steht dabei das Erlernen der deutschen Sprache, die soziale Integration, die Eingliederung in den Arbeitsmarkt und das Erreichen von finanzieller Unabhängigkeit.
Die Fachstelle Alter steht Seniorinnen und Senioren sowie deren Angehörigen bei allen Fragen rund ums Alter beratend zur Seite. Sie informiert, vermittelt passende Angebote und unterstützt bei der Suche nach geeigneten Lösungen. Zudem pflegt und fördert die Fachstelle die Vernetzung mit verschiedenen Organisationen und Institutionen.
Alterszentrum Rubiswil
Das Alterszentrum Rubiswil in Ibach bietet 147 Bewohnerinnen und Bewohner einen Lebensort, wo die Bewohnenden nicht nur Pflege und Betreuung sondern auch soziale Teilhabe im Talkessel und mit den Menschen des Talkessels erleben dürfen. Die Angebote sind vielfältig: Ob als Lang-, Kurzzeitaufenthalter, Feriengast oder im Hospiz Talkessel Schwyz werden Leistungen angeboten, um Bewohnende und Angehörige zu unterstützen.
Chinderhuus Sunnestrahl Ibach
Das Chinderhuus Sunnestrahl ist neu mit einem zweiten Standort an der Gotthardstrasse vertreten und bietet familienergänzende Kinderbetreuung an. Täglich werden bis zu 24 Kinder im Alter von drei Monaten bis zum Kindergarteneintritt von ausgebildeten Fachkräften betreut. Im Zentrum stehen dabei die Grundsätze: «Das Kind im Mittelpunkt. Familiär. Professionell.»






