FC Einsiedeln kassiert beim Leader acht Gegentore

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Schwyz,

Der FC Einsiedeln verliert in Oetwil-Geroldswil 2:8. Trotz guter Ansätze war der FCE defensiv überfordert und erlebt ein historisches Debakel.

FC Einsiedeln
Der FC Einsiedeln ist ein Fussballclub in Einsiedeln im Kanton Schwyz. Der Sportplatz Rappenmöösli ist die Heimspielstätte des Vereins. - Grafik Nau.ch

Wie der FC Einsiedeln mitteilt, blieb der FCE fast erwartungsgemäss chancenlos im Auswärtsspiel beim FC Oetwil-Geroldswil. 2:8 das brutale Ergebnis aus Einsiedler Sicht. Aber exakt dem Geschehen auf dem Spielfeld entsprechend, in über 90 aufregenden Minuten.

Das Abwehrverhalten, besonders das des FCE völlig losgelöst. Man kann auch sagen völlig neben dem Schuhen. Zum Spektakel trug aber auch ein total offensiv eingestellter FCE bei.

3:0 führt der Gastgeber nach 25 Minuten. Einsiedeln verpasste es in der selben Zeit dreimal, ein mögliches Tor zu erzielen. Lakasi (6. Minute) und zweimal Riedi nutzen ihre Möglichkeiten nicht.

Das pure Gegenteil Oetwil-Geroldswil was die Effizienz vor dem Tor betrifft. Und was für eine Qualität beim Gegner mit dem offensiven Dreizack, Perreira, Peralta und Rodriguez. Die drei Spieler alleine hatten vor der Partie gegen den FCE 39 Tore auf dem Konto.

Defensive zu anfällig

Kämpferisch lässt sich dem FCE trotz der hohen Niederlage eigentlich nichts vorwerfen. Trainer Luca Corrado meinte nach dem Spiel, zurecht: «Mit diese Leistung hätte es bei manchem Spiel zu Punkten gereicht, das wir verloren haben.»

«Krass das Ergebnis, weil wir eigentlich gut gespielt haben.» Deutliche Abzüge muss es aber was das defensive Verhalten betrifft geben.

Zu leicht wurde Einsiedeln immer wieder überspielt. Der bemitleidenswerte Einsiedler Goalie Dennis Räber bei fast allen Toren chancenlos. «War das ein Testspiel», fragte sich Räber.

Letztmals vor 30 Jahren so viele Gegentore

Oetwil-Geroldswil ist nach dem hohen Sieg, nach 20 Runden nun bei 58 geschossenen Toren und hat in der Tabelle zehn Punkte Vorsprung auf Wädenswil. Der FCE kassierte in den bisherigen Spielen im Schnitt 1,3 Gegentore.

Da sind acht erhaltene Tore in einer Partie doch etwas sehr viel. Letztmals verlor Einsiedeln in diese Höhe 0:7, in Adliswil, als man noch in der interregionalen 2. Liga spielte.

So viele Gegentore in einem Spiel in der Meisterschaft gab es in den letzten 30 Jahren nur bei einer 1:9 Niederlage bei den Eagles Aarau.

Hoffnung trotz Niederlage

Der grosse Unterschied zwischen den beiden Team war eben das Tore schiessen. Die beiden Einsiedler Tore zeigten aber, das es doch gehen würde. Wie Oliver Borner mit einer feinen Einzelleistung und herrlichem Abschluss oder der eingewechselte Timo Steiner beim zweiten Tor für Rot-Schwarz.

Steiner traf erstmals wieder seit dem letztem September und einer neuerlichen langen Verletzungspause. Borner ist mit fünf persönlichen Treffern nun, zusammen mit Leandro Albert, bester Einsiedler Torschütze.

Nach dem Spiel in Geroldswil wird es für den FCE nicht leichter. Auch der nächste Gegner ist ein «Hochkaräter». Am Samstag, 16. Mai 2026, empfängt Einsiedeln auf dem Rappenmöösli den FC Adliswil. Die Sihltaler sind derzeit ganz stark in Form.

Die letzten fünf Spiele wurden alle gewonnen. Damit kletterte man auf den dritten Tabellenplatz. Vor der danach folgenden zweiwöchigen Pause über die Pfingstfeiertage sicher eine ganz spannende Affiche auf heimischen Terrain.

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