Mit 175 km/h: Männer liefern sich Autorennen auf – verhaftet

    Zuger Polizei
    Zuger Polizei

    Region Zug,

    Nachdem es am Freitag zu einem illegalen Autorennen in Zug gekommen war, konnte die Zuger Polizei zwei Fahrer festgenommen.

    Handschellen
    Ein Mann in Handschellen. (Symbolbild) - keystone

    Am vergangenen Freitagabend, kurz vor 21.30 Uhr, fielen einer zivilen Patrouille der Verkehrspolizei auf der Autobahn A4 zwischen der Verzweigung Blegi und Affoltern am Albis zwei Sportwagen aufgrund ihrer Fahrweise auf.

    Die beiden Lenkenden beschleunigten stark und fuhren mit überhöhter Geschwindigkeit neben- sowie hintereinander.

    Die durchgeführten Geschwindigkeitsmessungen ergaben bei einem Fahrzeug eine Netto-Geschwindigkeit von 161 km/h und beim zweiten Fahrzeug eine Netto-Geschwindigkeit von 175 km/h.

    Auf dem betreffenden Streckenabschnitt gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. Die beiden Sportwagen wurden daraufhin gestoppt und die beiden Lenkenden festgenommen.

    Die beiden Autos wurden sichergestellt

    Dabei handelt es sich um zwei Schweizer im Alter von 38 und 42 Jahren. Beide mussten den Führerausweis vor Ort abgeben und die beiden Fahrzeuge, ein Porsche sowie ein Audi, wurden sichergestellt.

    Die beiden Männer wurden im Verlaufe des Samstags aus der Haft entlassen. Sie müssen sich bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich für ihr Fehlverhalten verantworten.

    Der erwähnte ausserkantonale Autobahnabschnitt wird durch die Zuger Polizei betreut.

    Kommentare

    User #3659 (nicht angemeldet)

    Das ist echt übertrieben in der Schweiz. Es ist die Autobahn. Und alle hier die schreiben sind schon 160 KMH gefahren. Aber jetzt Kommentieren natürlich alle und sind die Hoch Inteligenten.

    User #2658 (nicht angemeldet)

    „Ich finde nicht, dass man so ein Verhalten komplett gutreden sollte – Regeln sind Regeln. Aber gleich Autos sicherzustellen und alles so gross aufzuziehen, während es viel schlimmere Straftaten gibt, um die man sich stärker kümmern könnte, wirkt schon etwas peinlich. Die Polizei sollte ihre Prioritäten besser setzen und sich mehr auf Dinge wie Pädophilie oder Vergewaltigungen konzentrieren.“

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