Rechnung 2025 einstimmig genehmigt

Nau.ch Lokal
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Region Zug,

Die Gemeinde Baar hat die Rechnung 2025 mit 55,5 Millionen Franken Überschuss einstimmig genehmigt. Über die Verwendung wurde intensiv diskutiert.

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Abstimmung. (Symbolbild) - pixabay

Wie die Gemeinde Baar berichtet, diskutierten an der Gemeindeversammlung vom 10. Juni 2026 293 Stimmberechtigte im Gemeindesaal fast anderthalb Stunden lang über die Jahresrechnung 2025 mit einem Ertragsüberschuss von 55,5 Millionen Franken. In einem Punkt waren sie sich einig: Die Rechnung wurde einstimmig genehmigt und dem Gemeinderat Entlastung erteilt.

Bei der Verwendung des Ertragsüberschusses gingen die Meinungen jedoch auseinander. So wurde der Antrag der Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission, acht Millionen Franken des Ertragsübeschusses zusätzlich der Spezialfinanzierung Entwässerung zuzuweisen, grossmehrheitlich genehmigt.

Das bedeutet, dass auf zusätzliche Abschreibungen des Verwaltungsvermögens in der Höhe von acht Millionen Franken verzichtet und damit Antrag 2.a des Gemeinderats abgelehnt wird. Stattdessen wird die Einlage in die Spezialfinanzierung Entwässerung von neun Millionen Franken (Antrag 2.e) auf 17 Millionen Franken erhöht.

Die Unterstützung zusätzlicher Hilfsprojekte im In- und Ausland in der Höhe von 400'000 Franken, die Vorfinanzierung für die Sanierung der Waldmannhalle in der Höhe von vier Millionen Franken sowie die Vorfinanzierung der Umgebungsgestaltung Sternmatt 2 in der Höhe von fünf Millionen Franken waren unbestritten (Anträge 2.b, 2.c und 2.d).

Knappes Ringen um Steuer- und Finanzanträge

Umstritten war hingegen die Bildung einer Rückstellung zur Finanzierung eines Rabatts auf dem Steuerfuss 2027 (Antrag 2.f). Der Gemeinderat beantragte einen Rabatt von drei Prozent und damit einen Betrag von 4,1 Million Franken als Rückstellung.

Die Finanzkommission ihrerseits forderte einen Rabatt von fünf Prozent (6,8 Millionen Franken), die SP hingegen wollte gänzlich auf einen Rabatt und damit auf eine Rückstellung verzichten. Letztlich setzte sich der Antrag des Gemeinderats knapp durch.

Zwei weitere Anträge forderten Auszahlungen in Form von Baarer Franken an jeden Baarer Einwohner. Die Mitte beantragte 15 Franken pro Person, die SP 100 Franken. Der Gemeinderat wollte auf eine solche Auszahlung verzichten.

Die 293 Stimmberechtigten sahen dies anders: Mit 138 zu 127 Stimmen obsiegte der Antrag der SP über den Antrag des Gemeinderats. Damit fällt die Einlage in das freie Eigenkapital (Antrag 2.g) um gut 2,5 Millionen Franken tiefer aus und beträgt knapp 22,5 Millionen Franken.

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