Die SVP hat ersten Kandidaten für Parmelin-Nachfolge

    Riccardo Schmidlin
    Riccardo Schmidlin

    Schwyz,

    Die SVP Kanton Schwyz will Regierungsrat André Rüegsegger als Nachfolger von Bundesrat Guy Parmelin für den Bundesrat nominieren.

    André Rüegsegger
    André Rüegsegger will Nachfolger von Guy Parmelin im Bundesrat werden - SVP Schwyz

    Das Wichtigste in Kürze

    • André Rüegsegger kandidiert für die SVP als Bundesrat.
    • Schwyz hofft mit ihm auf den ersten Bundesratssitz des Kantons.
    • Rüegsegger geht nicht als Favorit ins Rennen.

    Die SVP hat einen ersten Kandidaten für die Nachfolge von Guy Parmelin im Bundesrat. Die Schwyzer Kantonalpartei nominiert Regierungsrat André Rüegsegger. Er soll nun bei der Findungskommission der SVP Schweiz vorgeschlagen werden.

    «André Rüegsegger stellt eine Persönlichkeit dar, die das Format für die Landesregierung hat», heisst es in einer Mitteilung.

    Guy Parmelin
    Guy Parmelin tritt auf Ende Jahr zurück. - keystone

    Die SVP Schwyz verweist auf sein «ideales Alter» – Rüegsegger ist 50 Jahre alt – und als «überaus würdiger Vertreter». Der Kanton Schwyz hatte nämlich noch nie einen Vertreter in der Landesregierung.

    Soll André Rüegsegger Bundesrat werden?

    Seit 2012 ist Rüegsegger Mitglied des Schwyzer Regierungsrates. Zuvor amtete er von 2008 bis 2012 als Kantonsrat und von 2010 bis 2012 als Fraktionspräsident der SVP Kanton Schwyz sowie als Mitglied der Ratsleitung.

    Seine politische Laufbahn begann er bereits 1996 in verschiedenen Kommissionen der Gemeinde Ingenbohl.

    André Rüegsegger prädestiniert für Asyldepartement

    Der 50-jährige Brunner ist seit 2020 Vorsteher des Baudepartements. Zuvor stand er seit 2012 dem Sicherheitsdepartement vor. Damit sei er prädestiniert, das Asyldepartement von SP-Bundesrat Beat Jans zu übernehmen.

    Mit der Neubesetzung könnte es nämlich zu einer Rochade in der Landesregierung kommen.

    SVP-Kantonalpräsident Roman Bürgi sagt dazu: «Die SVP Kanton Schwyz will mit André Rüegsegger ermöglichen, das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) zu übernehmen. Dass er dafür die nötigen Voraussetzungen mitbringt, steht ausser Zweifel.»

    Marcel Dettling, Präsident der SVP Schweiz, hebt Rüegseggers Bodenständigkeit, Verlässlichkeit, Fleiss und Bekenntnis zu einer unabhängigen und freien Schweiz hervor. «André Rüegsegger wäre eine grossartige Vertretung des Standes Schwyz im Bundesrat und ein Glücksfall für Bundesbern.»

    Als Favorit für die Nachfolge von Guy Parmelin geht Rüegsegger nichts in Rennen. Gehandelt werden insbesondere die Genfer Nationalrätin Céline Amaudruz, die St. Galler Ständerätin Esther Friedli oder die Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli. Offiziell hat noch keine ihre Bundesratsambitionen bestätigt.

    Kommentare

    User #4545 (nicht angemeldet)

    Schwyz gehörte beim Sonderbundskrieg zu den Verlierern. Darum wird auch kein Schwyzer je Bundesrat. Die Städter sind nachtragend. Das ist nicht Rassismus, Italiener dürfen Bundesrat werden.

    User #6463 (nicht angemeldet)

    ♥️🇨🇭 Am liebsten wäre mir Frau Magdalena Martullo-Blocher, auch wenn sie sich nicht zur Verfügung steht. Diese unerschrockene direkte Frau wäre das Tüpfelchen auf dem i 👏🏻 Kenne keine Frau, die ihr das Wasser reichen könnte 🇨🇭👍🏻🇨🇭👍🏻🇨🇭👍🏻🇨🇭👍🏻

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