Amphibien sollen sich am Binzmühleweiher wieder wohler fühlen

Keystone-SDA Regional
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Rontal,

Erdkröten, Grasfrösche oder Bergmolche sollen sich am und im Binzmühleweiher in Rotkreuz ZG wieder wohler fühlen. Mit der nun abgeschlossenen Aufwertung des kantonalen Schutzgebiets soll ihre Lebensgrundlage gestärkt werden.

Der Binzmühleweiher ist seit 1982 geschützt.
Der Binzmühleweiher ist seit 1982 geschützt. - Handout Kanton Zug

In den vergangenen Jahren hatte sich die Qualität des Amphibien-Lebensraums nämlich reduziert, wie die Zuger Baudirektion am Mittwoch in einer Mitteilung schrieb. Die Gründe dafür waren Verlandung, dichte Vegetation sowie eingeschränkte Ufer- und Wasserstrukturen.

Mit neuen Hecken, der Erhaltung von Einzelbäumen und der Schaffung von Kleinstrukturen wie Stein- und Asthaufen soll sich der Lebensraum für Insekten, Reptilien und Kleinsäuger nun verbessern. Die Wasserflächen wurden erweitert und neue Tümpel kamen hinzu. Zudem wurde ein neuer Bachlauf naturnah gestaltet, wie es weiter hiess. Der Binzmühlebach soll den bestehenden künstlichen Kanal entlasten.

Von der Aufwertung soll auch die Bevölkerung profitieren. So laden «Bänkli» zum Verweilen ein, auch die Grillstellen wurden aufgewertet. Dort findet sich neu auch Brennholz zur Verwendung. So sollen am Weiher «Natur, Erholung und Gemeinschaft sinnvoll zusammenfinden», wie sich Gemeinderat Patrick Wahl (FDP) zitieren liess.

Die Aufwertung haben die Gemeinde Risch und der Kanton Zug gemeinsam umgesetzt. Sie kostete 320'000 Franken, wobei sich Gemeinde und Kanton je hälftig beteiligten.

Das Gebiet Binzmühle ist seit 1982 geschützt und gehört zu dem Amphibienlaichgebieten von nationaler Bedeutung.

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