Luzern will mehr Sicherheit auf Xylofonweg und Kreisel Kreuzstutz

Die Stadt Luzern hat vom Kanton Sofortmassnahmen für den Xylofonweg gefordert. Vorgesehen sind auf der Fuss- und Veloverbindung zwischen Luzern und Emmen ein Fahrverbot für schnelle E-Bikes und Tempo 20. Auch beim Kreisel Kreuzstutz bestehe «akuter Handlungsbedarf».

Der Xylofonweg stosse «zunehmend an seine Kapazitätsgrenzen», schrieb die Stadt am Dienstag in einer Mitteilung. Das führe zu mehr Konflikten zwischen den Fussgängerinnen und Fussgängern sowie den zahlreichen Velofahrenden.
Die Stadt rechnet in Zukunft mit einer weiteren Zunahme des Verkehrs. Gründe dafür sind unter anderem der geplante Umzug der kantonalen Verwaltung an den Seetalplatz und die weitere Überbauung des Gebiets.
Bauliche Anpassungen seien kurzfristig wegen des angrenzenden Gewässerraums und der Interessen der SBB «nicht realisierbar». Deshalb soll der Kanton auf dem Xylofonweg, der grösstenteils auf kantonalem Grund verläuft, Tempo 20 einführen und schnelle E-Bikes auf die Kantonsstrasse K13 umleiten.
Auch beim Kreisel Kreuzstutz zwischen Reussbühl und Luzern fordert die Stadt Sofortmassnahmen. Der Knoten gilt seit Jahren als Unfallschwerpunkt.
Der Handlungsbedarf sei «akut», hiess es in der Mitteilung. Die Stadt will deshalb nicht bis zur geplanten Umgestaltung ab 2034 warten.
«Die Sicherheit muss prioritär behandelt werden», wird der städtische Umwelt- und Mobilitätsdirektor Marco Baumann (FDP) im Communiqué zitiert.





