Nidwalden und Obwalden stoppen gemeinsames eGov-Portal

Die Kantone Nidwalden und Obwalden legen bei den Arbeiten an ihrem gemeinsamen eGov-Portal einen Marschhalt ein. Die Komplexität des Projekts sei unterschätzt worden, teilten die Kantone am Freitag mit.

Eine interne Überprüfung habe gezeigt, dass Auswirkungen auf Prozesse und Zuständigkeiten in den Verwaltungen bisher nicht ausreichend berücksichtigt worden seien. Zudem bestünden teilweise unterschiedliche Vorstellungen über den Projektumfang und die Umsetzung zwischen den Kantonen, den Gemeinden und dem IT-Dienstleister.
Eine externe Fachperson soll nun eine Auslegeordnung vornehmen und einen realistischen Zeit- und Finanzierungsplan erarbeiten. Wann das eGov-Portal in Betrieb genommen werden kann, bleibt einstweilen offen. Ursprünglich war die Einführung in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 geplant.
Am Ziel eines gemeinsamen digitalen Zugangs für Bevölkerung und Unternehmen halten beide Kantone sowie die Gemeinden jedoch fest.






