Schwyzer Volksschulen haben weniger offene Stellen als im Vorjahr

An den Volksschulen im Kanton Schwyz sind für das kommende Schuljahr noch zwölf Stellen unbesetzt. Die Situation hat sich damit gegenüber dem Vorjahr leicht entspannt, wie die Staatskanzlei am Donnerstag mitteilte.

Zum Stichtag am 31. Mai fehlten an den Schwyzer Volksschulen noch zwölf Stellen, was rund elf Vollzeitstellen entspricht, wie es hiess. Im Vorjahr waren zum gleichen Zeitpunkt noch 17 Vollzeitstellen offen. Gemessen am Gesamtbestand von 1224 Vollzeitstellen sind damit noch knapp 0,9 Prozent (Vorjahr: 1,5 Prozent) nicht besetzt, wie eine Befragung des Amts für Volksschulen und Sport zeigte.
Die grössten Lücken bestehen laut Mitteilung im Bereich der Schulischen Heilpädagogik mit sieben offenen Stellen. Bei den Klassen- und Fachlehrpersonen sind je zwei Stellen vakant, eine weitere bei den Lehrpersonen für Deutsch als Zweitsprache.
Offene Stellen sind laut der Staatskanzlei häufiger mit ausgebildetem Personal besetzt worden. Das wirke sich positiv auf die Unterrichtsqualität und Kontinuität aus, wie es weiter hiess.
Als weiteren Grund für die «entspannte» Situation nannte der Kanton unter anderem das Massnahmenpaket zur Attraktivierung des Lehrberufs, das seit diesem Jahr höhere Einstiegslöhne umfasst. Dies entfalte die «gewünschte Wirkung».






