Stadt Zug will das älteste Gebäude der Stadt sanieren

Keystone-SDA Regional
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Die Stadt Zug will das ehemalige «Brockehüsli» sanieren und neu nutzen. Dafür sollen rund 3,5 Millionen Franken in den Erhalt und die Weiterentwicklung des Gebäudes als «Kulturerbe» investiert werden, wie die Stadt am Montag mitteilte.

Das Gebäude des ehemaligen «Brockehüsli» (hellbraun) an der Ägeristrasse muss saniert werden. Es soll künftig als «Kirsch-Depot» genutzt werden.
Das Gebäude des ehemaligen «Brockehüsli» (hellbraun) an der Ägeristrasse muss saniert werden. Es soll künftig als «Kirsch-Depot» genutzt werden. - Handout Stadt Zug

Das historische Gebäude an der Ägeristrasse 40 ist in einem schlechten Zustand und muss umfassend erneuert werden, hiess es in der Mitteilung. Künftig soll das Gebäude, das einst für das Brennen und Lagern von Kirschwasser genutzt wurde, als «Kirsch-Depot» die «Identität der Kirschregion stärken».

Geplant sind ein multifunktionaler Saal, eine historische Schaubrennerei und eine Ausstellung zur Kirschgeschichte mit einer grossen Privatsammlung. Das Haus soll zu einem Treffpunkt für Vereine, Bevölkerung und Touristinnen und Touristen werden, wird der Zuger Stadtpräsident André Wicki im Communiqué zitiert.

Für die Sanierung beantragt der Stadtrat 3,48 Millionen Franken. Zusätzlich sind Beiträge für den Aufbau der Ausstellung und den Betrieb vorgesehen. Über den Objektkredit und die Beiträge an den Verein Zuger Kirschwasser-Gesellschaft entscheidet der Grosse Gemeinderat in einer der nächsten Sitzungen, hiess es weiter.

Die Zuger Kirschwasser-Gesellschaft setzt sich für die Vermittlung und Förderung der «Zuger Kirschwasser- und Chriesikultur» ein. Der Verein soll das Kirsch-Depot dereinst betreiben.

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