Wohnflächen im Kanton Luzern haben sich fast verdoppelt

Die zum Wohnen genutzte Fläche im Kanton Luzern hat sich seit 1980/82 um 95,4 Prozent vergrössert. Zugleich hat sich das Wachstum der Siedlungsflächen in den vergangenen Jahren verlangsamt, wie Statistik Luzern (Lustat) am Montag mitteilte.

2021 machten die Landwirtschaftsflächen mit rund 78'500 Hektaren 53 Prozent der Kantonsfläche aus, wie es hiess. 92 Prozent der neu entstandenen Siedlungsflächen waren zuvor Landwirtschaftsland.
Zwischen 1980/82 und 1993/94 waren die Siedlungsflächen laut Mitteilung noch um durchschnittlich 137 Hektaren pro Jahr, und damit doppelt so schnell wie zwischen 2015/16 und 2021, gewachsen.
Die für das Wohnen genutzte Fläche betrug 2021 total 4739 Hektaren. Damit ist knapp ein Drittel für Wohnzwecke bestimmt, wie es weiter hiess. Seit 1980/82 hat sie um über 95 Prozent zugenommen. 71 Prozent der zusätzlichen Wohnfläche seit 2015/16 entfielen auf Mehrfamilienhäuser. Zudem stieg die Wohnfläche pro Kopf. Seit 1980/82 nahm sie laut Lustat von 80 auf 113 Quadratmeter zu.
Bei der Bodennutzung gab es 2021 regionale Unterschiede, wie Lustat berechnete. Der Anteil der Siedlungsflächen sei in der Stadt Luzern, in der Agglomeration und in der Region Sursee/Sempachersee am höchsten gewesen. Den tiefsten Anteil habe das Entlebuch aufgewiesen. Die höchsten Anteile an Landwirtschaftsfläche wiesen hingegen mit über zwei Dritteln das Seetal und Rottal-Wolhusen auf, wie Lustat schrieb.




