FC Luzern – Leonardo Bertone: «Vor dem Spiel war es speziell»

Leonardo Bertone und der FC Luzern gehen gegen Thun in Führung – verlieren aber dennoch gegen den Meister. Für Ex-Thuner Bertone war es ein spezielles Spiel.

Das Wichtigste in Kürze
- Der FC Luzern kassiert zum Saisonauftakt gegen den Meister aus Thun eine 1:3-Pleite.
- Die Luzerner gehen blitzartig in Führung, dann gibt man das Spiel aber aus der Hand.
- Ex-Thuner Leonardo Bertone sagt: «Ich wäre lieber anders gestartet.»
Der FC Luzern startet mit einer bitteren Heimpleite in die neue Saison: Die Innerschweizer unterliegen gegen den amtierenden Meister Thun zuhause mit 1:3. Nach einem frühen Treffer geben die Hausherren das Spiel gegen den Titelverteidiger noch aus der Hand.
«Wir kamen gut ins Spiel, waren bereit», sagt Leonardo Bertone nach dem Spiel zu SRF. «Aber wir haben einfache Gegentore kassiert und das Momentum verloren. Ich wäre lieber anders gestartet», so der Ex-Thuner.

Bertone erklärt, wie seine Gefühlslage rund um die Partie gegen seine ehemaligen Kollegen war: «Vor dem Spiel war es speziell, aber auf dem Platz vergisst man alles drumherum. Ich hatte auch schon in der Vergangenheit Spiele gegen Ex-Vereine. Darum wusste ich, was auf mich zukommt.»
Bertone weiter: «Es war schön, alle zu sehen – aber am Schluss will man gewinnen. Und das ist uns leider nicht gelungen.»
Traumstart für den FC Luzern
Der FC Luzern erwischt den perfekten Start: Nach nur einer Minute versenkt Stefan Knezevic den Ball bereits hinter Niklas Steffen im Netz. Ein langer Freistoss landet auf Umwegen beim Luzerner, der vor dem Thun-Gehäuse viel Platz hat. Aus kurzer Distanz verwandelt er gedankenschnell zur frühen Führung für die Innerschweizer.

Doch die Antwort der Berner Oberländer folgt auf dem Fuss: Gutbub verlängert einen weiten Einwurf in den Rückraum zu Nico Maier. Der nimmt die Kugel direkt und hämmert sie aus der Distanz in die untere Ecke. Nach nur acht Minuten steht es in Luzern 1:1.
FC Luzern gibt das Spiel aus der Hand
Und die Luzerner entgehen nach einer halben Stunde nur knapp dem 1:2: Thun-Neuzugang Zoukit hämmert den Ball aus gut 20 Metern auf den Luzerner Kasten. Der neue FCL-Torhüter Simoni kommt zu spät, aber Zoukit trifft nur die Unterkante der Querlatte. Von dort pendelt der Ball zurück ins Spiel, Luzern kann die Szene bereinigen.

Aber kurz nach dem Seitenwechsel haben die Hausherren dann nicht mehr so viel Glück: Nach einem Foul von Dorn kommt der Meister auf der linken Seite zum Freistoss. Der landet im Sechzehner, und dort ist es letztlich Marc Gutbub, der die Kugel über die Linie stochern kann.
Kurz vor Schluss macht der Meister dann den Deckel drauf – und der bärenstarke Nicolas Bürgy belohnt sich: Nach dem Assist zum 2:1 macht der Defensiv-Routinier selbst den Treffer zum 3:1-Endstand. Nach einem Foul des eingewechselten Ciganiks zirkelt Dähler einen Freistoss ins Zentrum, wo Bürgy überlegen einnickt.

Am Ende kann der FCL gegen den Titelverteidiger zuhause nichts ausrichten. Für den FC Luzern geht es nächsten Sonntag im Wallis beim FC Sion weiter. Meister Thun bittet bereits am Samstag im Derby YB zum Tanz, zuvor gastieren die Berner Oberländer noch in Zagreb.
| Super League (26.07.2026) | Sp | S | N | U | Tore | Pkt | ||
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| 1. | ![]() | 1 | 1 | 0 | 0 | 3:1 | 3 | |
| 2. | ![]() | 1 | 1 | 0 | 0 | 1:0 | 3 | |
| 3. | ![]() | 1 | 0 | 0 | 1 | 1:1 | 1 | |
| 4. | ![]() | 1 | 0 | 0 | 1 | 1:1 | 1 | |
| 5. | ![]() | 0 | 0 | 0 | 0 | 0:0 | 0 | |
| 6. | ![]() | 0 | 0 | 0 | 0 | 0:0 | 0 | |
| 7. | ![]() | 0 | 0 | 0 | 0 | 0:0 | 0 | |
| 8. | ![]() | 0 | 0 | 0 | 0 | 0:0 | 0 | |
| 9. | ![]() | 0 | 0 | 0 | 0 | 0:0 | 0 | |
| 10. | ![]() | 0 | 0 | 0 | 0 | 0:0 | 0 | |
| 11. | ![]() | 1 | 0 | 1 | 0 | 0:1 | 0 | |
| 12. | ![]() | 1 | 0 | 1 | 0 | 1:3 | 0 | |
| Super League (26.07.2026) | Sp | Pkt | ||
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| 1. | ![]() | 1 | 3 | |
| 2. | ![]() | 1 | 3 | |
| 3. | ![]() | 1 | 1 | |
| 4. | ![]() | 1 | 1 | |
| 5. | ![]() | 0 | 0 | |
| 6. | ![]() | 0 | 0 | |
| 7. | ![]() | 0 | 0 | |
| 8. | ![]() | 0 | 0 | |
| 9. | ![]() | 0 | 0 | |
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