FC Luzern

    FC Luzern – Trainer Udo Portmann: «Brutal, so zu verlieren»

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    Luzern,

    Der FC Luzern verliert zuhause in letzter Minute gegen YB. Trainer Udo Portmann hadert mit «einem Schuss Naivität» bei seiner Mannschaft.

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    Udo Portmann hadert mit der Heimniederlage des FC Luzern. - SRF

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der FC Luzern muss sich zuhause gegen YB in letzter Minute mit 2:3 geschlagen geben.
    • Die Innerschweizer gleichen zweimal aus – werden dann aber für «einen Schuss Naivität» bestraft.
    • Trainer Udo Portmann hadert vor allem mit der Art und Weise der Niederlage.

    Bis in die Nachspielzeit lag der FC Luzern nach einem beherzten Auftritt zuhause gegen YB auf Kurs zu einem Punktgewinn. Dann kassieren die Innerschweizer noch den dritten Gegentreffer – und gehen mit einer 2:3-Niederlage vom Platz. Das setzt auch dem Trainer zu.

    Sollte sich der FC Luzern von Udo Portmann trennen?

    «Es ist sehr brutal, wenn man so verliert», meint Udo Portmann nach dem Spiel im SRF-Interview. «Erstens vom späten Gegentor her, aber auch die Art und Weise. Ich finde, wir haben das Herz auf dem Platz gelassen, wie wir es wollten», so der Luzern-Coach.

    YB FC Luzern
    YB bestraft die Nachlässigkeiten beim FC Luzern. - keystone

    «Wir haben nach 15, 20 Minuten auch mutiger gespielt, wie wir es von Anfang an machen wollten. Aber da hatten wir dann doch den einen oder anderen Schuss Respekt», gibt der FCL-Trainer zu. «Aber wir haben trotzdem gut reingefunden und in der zweiten Halbzeit ein gutes Spiel gemacht.»

    FC Luzern für «einen Schuss Naivität bestraft»

    Mit dem entscheidenden dritten Gegentreffer in der Nachspielzeit hadert Portmann aber besonders. «Ein Schuss Naivität in der eigenen Box drinnen, und das wird dann bestraft. Darum tut es sicher weh», so die Bilanz des FCL-Übungsleiters.

    YB FC Luzern
    Dichter Pyro-Nebel beim Gastspiel von YB beim FC Luzern. - keystone

    Die gute Nachricht: Bis zum nächsten Ernstkampf haben die Innerschweizer etwas Zeit, um an den Details zu arbeiten. Nach der Nati-Pause geht es für den FC Luzern am 22. November auswärts beim FC Basel weiter.

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    Kommentare

    User #3936 (nicht angemeldet)

    Ich sehe unter Portmann keine weiter Entwicklung der jungen Talente. Im Gegenteil er setzt Fereirra 90min auf die Bank, lässt Kabwit 75min im niergendswo, unterirdisch auf dem Feld, verbannt erfahrene Spieler auf die Tribüne. Grbic lässt man kaum bis gar nicht spielen, nein man gibt ihnen nicht mal die Chance sich zu beweisen. Ja diverse Spieler sind nicht auf ihrem Leistungsniveau. Da stell ich mir die Frage warum…. Unter Frick hat man definitiv gesehen wie die Merheit Fortschritte gemacht haben, was ich unter Portmann nicht sehe. Man lässt Spieler lieber auf Positionen spielen, die sie nicht beführworten und unter Frick nicht gespielt haben. Es liegt an der Zeit dies dauerhaft zu ändern. Die Tabelle lügt nicht und das sollte auch Udo entlich bemerken und eingestehen. Sonst wirds bis Weihnachten einen Trainerwechsel geben. Frick komm zurück und die versprochene 2. Mission soll beginnen. Das Stadion würde sofort wieder weniger freie Plätze haben an jedem Spiel.

    User #2833 (nicht angemeldet)

    War sicher nicht eine Topleistung von YB. Aber im Fussball gewinnt nicht immer das bessere Team sondern das glücklichere.

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