Zug

    Asiatische Tigermücke taucht im Kanton Zug auf

    Keystone-SDA Regional
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    Region Zug,

    Die Asiatische Tigermücke ist in der Gemeinde Baar an der Grenze zur Stadt Zug nachgewiesen worden. Das kantonale Amt für Umwelt überwacht in Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren das Gebiet mit Fallen, wie die Zuger Baudirektion am Mittwoch mitteilte.

    Die Asiatische Tigermücke hat ihren Namen von der charakteristischen Zeichnung, die sich von der dunklen Körperfarbe abhebt. (Symbolbild)
    Die Asiatische Tigermücke hat ihren Namen von der charakteristischen Zeichnung, die sich von der dunklen Körperfarbe abhebt. (Symbolbild) - KEYSTONE/DPA/UWE ANSPACH

    Die Fallen seien für Menschen und Haustieren ungefährlich. Sie sollen nicht bewegt werden, hiess es weiter.

    Die Asiatische Tigermücke ist eine invasive gebietsfremde Art. Sie sticht häufiger als die Gemeine Hausmücke und ihre Stiche sind unangenehmer. Zudem kann sie Tropenkrankheiten übertragen.

    Da sich die Tigermücken auch in Schächten mit stehendem Wasser vermehren können, werden diese mit einem biologischen Mittel behandelt. Dieses wirke spezifisch auf Mückenlarven und sei ansonsten ungefährlich, hielt die Baudirektion fest.

    Bevölkerung soll bei Bekämpfung mithelfen

    Der Kanton empfiehlt der Bevölkerung, Massnahmen zu ergreifen, um die Ausbreitung der Mücke zu verhindern. So sollen etwa Wasserbehälter geleert oder einmal wöchentlich gründlich gereinigt werden, um Eiablagen zu entfernen. Weitere Wasseransammlungen sollen zugedeckt, aufgefüllt oder vermieden werden. Biotope, Teiche und mit Chlor behandelte Pools seien nicht betroffen.

    Werden Wasseransammlungen entleert, soll dies auf einer Rasenfläche erfolgen. Dort sterben Mückenlarven innert Minuten, während sie in Kanalisationen überleben können.

    Die Asiatische Tigermücke wurde 2003 erstmals in der Schweiz, im Kanton Tessin, nachgewiesen. Seither wurde sie in verschiedenen Gebieten festgestellt. Jüngst breitete sie sich etwa in der Stadt Zürich in verschiedenen Stadtteilen aus. Auch die Stadt Bern kämpft mit Massnahmen, und gemäss einer Mitteilung von Ende Mai erfolgreich, gegen die Ausbreitung des Tiers in einem Quartier.

    Kommentare

    User #4527 (nicht angemeldet)

    Die ist schon seit über 10 jahren da! auch in anderen Kantonen: hab schon oft welche gesehen. Also macht kein solches Geschrei wie wenn es eine Neuigkeit sei!!

    User #1055 (nicht angemeldet)

    Ich bekam Chikungunia, konnte ein halbes Jahr kaum gehen, hatte irre Gliederschmerzen und schluckte 15 Schmerzpillen pro Tag. Auch heute habe gelegentlich Rückfälle.

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