Stadt Luzern

Literaturfest «Lettera» mit grossen Namen und vielfältigen Formaten

Keystone-SDA Regional
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Luzern,

Das Luzerner Literaturfest «Lettera» verspricht vom 27. bis 29. März ein Programm, das die Besuchenden «durchrütteln» soll. Dabei setzt das Festival auf grosse Namen und vielfältige Formate.

Der Schweizer Autor Jonas Lüscher liest am ersten Abend des Luzerner Literaturfests «Lettera» aus seinem neusten Roman «Verzauberte Vorbestimmung». (Archivbild)
Der Schweizer Autor Jonas Lüscher liest am ersten Abend des Luzerner Literaturfests «Lettera» aus seinem neusten Roman «Verzauberte Vorbestimmung». (Archivbild) - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Für den Auftakt sorgen im Veranstaltungshaus Neubad zwei Personen, deren Bücher jeweils im ganzen deutschsprachigen Raum für Aufsehen sorgen: Sibylle Berg liest am Freitagabend aus ihrem neusten Roman «PNR – La Bella Vita» und Jonas Lüscher stellt «Verzauberte Vorbestimmung» vor. Sowohl Berg als auch Lüscher erhielten schon den Schweizer Buchpreis. Bei beiden ist die Gegenwart und Zukunft von vom Kapitalismus geprägten Gesellschaften ein wiederkehrendes Thema.

Noch tiefer in die gesellschaftliche Analyse tauchen Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey ein. Die beiden forschen an der Universität Basel und bringen ihr neustes soziologisches Sachbuch «Zerstörungslust» mit. Mitunter gehen sie der Frage nach, warum Menschen Politikerinnen und Politiker wählen, welche die liberale Demokratie abschaffen wollen. Darüber diskutieren sie am Samstag im Gespräch mit SRF-Moderatorin Olivia Röllin.

Am Sonntag widmet sich das Literaturfestival einer grossen Schriftstellerin, die im vergangenen Jahr verstarb. Gertrud Leutenegger und ihr Schaffen inspirieren junge Autorinnen und Autoren wie Nora Osagiobare und Béla Rothenbühler, die am Lettera erzählen, warum die Schwyzerin so prägend ist.

Dass Literaturveranstaltungen nicht immer «Wasserglas-Lesungen» sein müssen, zeigen die Schwyzer Autorin Martina Clavadetscher und der Luzerner Musiker Remo Helfenstein mit einer «Text-Sound-Performance». Hugo Tepest und Ulla Heinrich reisen aus Berlin an und versprechen eine «Lese-Show» zum Thema Sexualität und Körper. Auch eine Klubnacht gehört zum Programm des «Lettera», das von der Gründung 1985 bis 2020 «Literaturfest Luzern» hiess und seither im Zweijahresrhythmus stattfindet.

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