EV Zug kassiert 2 Tore in letzten 90 Sekunden und verliert in Davos

Der EV Zug verspielt das Break gegen Davos in den Schluss-Sekunden. 54 Sekunden vor Spiel-Ende schiessen die Bündner das 4:3. Die Zuger führten 3:1.

Das Wichtigste in Kürze
- Zug verliert in Davos mit 3:4 zum Playoff-Start. Die Zuger führten mit 2:0 und 3:1.
- In der Playoff-Viertelfinal-Serie geht es am Sonntag in Zug weiter.
- Rapperswil gewinnt im Parallel-Spiel 5:2 gegen Fribourg.
Der EV Zug verspielt den Traum-Start in die Playoffs! Auswärts verliert die Mannschaft von Benoît Groulx gegen den Quali-Sieger der National League 3:4. Der entscheidende Treffer fällt erst 54 Sekunden vor Schluss.
Lange läuft alles nach Plan...
EV Zug nutzt Davoser Strafen
Nach torlosem Start-Drittel spielen die Zuger den HC Davos im 2. Drittel müde, bleiben rund eineinhalb Minuten (!) im Drittel der Bündner.
Die Scheibe will einfach nicht raus. Künzle reagiert schliesslich nach einem Abpraller vor dem Tor am schnellsten und schiebt zur Führung ein.
Gegen Ende des zweiten Drittels fressen Fora (Halten) und Lemieux (übertriebene Härte) ärgerliche Strafen. Erstere wird bestraft – die Zuger spielen die Überzahl sackstark aus. Bengtsson hämmert die Scheibe von der blauen Linie ins Netz.
Irres letztes Drittel – der HC Davos hat das letzte Wort
Im dritten Drittel zeigen die Davoser eine unglaubliche Moral.
Ryfors (51') gelingt im Powerplay der Anschlusstreffer. Doch Herzog (52') antwortet mit dem postwendenden 3:1.
Die Entscheidung? Nicht mit diesem HCD, bei dem die Winner-Mentalität plötzlich zurück ist.
Ausgerechnet die Strafen-Sünder Fora (54') und Lemieux (59') gleichen aus. Und es kommt noch dicker: 54 Sekunden vor Spiel-Ende trifft Frehner zum vierten Mal für Davos.
Eine irre Aufholjagd endet mit einem 4:3-Heimsieg.
Das zweite Duell dieser Serie gegen den HCD findet am Sonntag in der OYM hall beim EV Zug statt.
Die Viertelfinals der Playoffs vom Freitag:
HC Davos 4:3 EV Zug
Fribourg 2:5 Rapperswil-Jona Lakers












