Stadt Zug: Kauf von Villa Unterer Frauenstein kommt vors Volk

Die Stadtzuger Stimmbevölkerung soll über den Kauf der Villa Unterer Frauenstein und den dazugehörigen Park befinden. Nachdem der Grosse Gemeinderat dies im Februar ablehnte, hat ein Komitee genügend Unterschriften gesammelt, um das Anliegen an die Urne zu bringen.

Seit März sind über 1700 Unterschriften zusammengekommen, wie das Initiativkomitee am Dienstag mitteilte. Das sind mehr als doppelt so viele wie nötig.
Die Initiative fordert, die Stadt soll die Villa und den Park für 44 Millionen Franken kaufen. Den dafür vorgesehenen Kredit in dieser Höhe hatte das Stadtparlament mit 20 zu 15 Stimmen bei zwei Enthaltungen verworfen.
Die Villa Unterer Frauenstein wurde 1850 gebaut und liegt in der Nähe des Casinos am Zugersee. Das Grundstück ist 5514 Quadratmeter gross und hat über eine Länge von 70 Metern Seeanstoss. Gemäss der Initiative soll die Stadt das bestehende öffentliche Gelände arrondieren und massgeblich vergrössern.
Das überparteiliche, zehnköpfige Komitee setzt sich vornehmlich aus Exponentinnen und Exponenten des linken Milieus zusammen. Mit dabei sind etwa Alt-Gemeinderätin Monika Mathers-Schregenberger (CSP) oder Stifter, ehemaliger Verleger und Alt-Gemeinderat Daniel Brunner.
Am kommenden Montag will das Komitee die Unterschriften offiziell der Stadt übergeben.






