Wolf reisst in Einsiedeln SZ ungenügend geschützte Ziege

Keystone-SDA Regional
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Schwyz,

Oberhalb von Einsiedeln ist am Samstagabend eine Ziege gerissen worden. Die Spuren deuten laut Mitteilung des kantonalen Amts für Wald und Natur auf einen Wolfsriss hin. Die Ziege war nur mangelhaft vor einem Wildtierangriff geschützt.

wolf
Die Rissspuren beim Nutztierriss in Einsiedeln deuten auf einen Wolfsangriff hin. (Symbolbild) - keystone

Laut dem am Montag verschickten Communiqué ging am späten Samstagabend bei der kantonalen Wildhut die Meldung über eine gerissene Ziege im Gebiet Chatzenstrick oberhalb von Einsiedeln ein. Die Wildhut bestätigte den Riss und löste Herdenschutzalarm aus, wie es weiter hiess.

Die vorgefundenen Riss- und Verletzungsspuren sowie die Situation vor Ort deuten auf einen Wolfsangriff hin. Zur Abklärung wurden DNA-Proben gesichert und zur Analyse eingesandt.

Der zuständige Herdenschutzkoordinator stellte fest, dass die vorgeschriebenen Herdenschutzmassnahmen «nicht vollständig erfüllt waren». Damit seien die Voraussetzungen für die Anerkennung des Tieres als anrechenbares Rissereignis «nicht erfüllt», so das kantonale Amt.

Kommentare

User #4344 (nicht angemeldet)

Wer im ersten Leben zuviel meckert, kommt im zweiten als Ziege auf die Welt.

User #4344 (nicht angemeldet)

Was das Meckern angeht, landet die Ziege weit abgeschlagen hinter etlichen Kommentatoren.

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