Fundamenta Real Estate verbessert operatives Ergebnis

Die Zuger Immobiliengesellschaft Fundamenta Real Estate hat im ersten Halbjahr 2026 trotz eines deutlich besseren operativen Ergebnisses weniger verdient. Ausschlaggebend dafür waren deutlich tiefere Neubewertungsgewinne als in der Vorjahresperiode.

Der Reingewinn sank auf 23,8 Millionen Franken von zuvor 28,9 Millionen, wie die auf Wohnimmobilien spezialisierte Gesellschaft am Mittwoch mitteilte. Dabei wurde ein positiver Erfolg aus Neubewertungen in Höhe von 10,8 Millionen verbucht, dies nach einem Plus von 20,4 Millionen in der Vorjahresperiode. Der Rückgang beim ausgewiesenen Gewinn ist damit vor allem auf den deutlich tieferen Neubewertungserfolg zurückzuführen.
Der operative Gewinn vor Neubewertungen stieg hingegen um gut 14 Prozent auf 22,2 Millionen Franken. Der für die Dividende relevante Reingewinn ohne Neubewertungen stieg um gut 54 Prozent auf 15,9 Millionen. Dazu trug unter anderem ein Verkaufserfolg von 6,5 Millionen Franken bei.
Mieteinnahmen leicht im Plus
Der Nettomietertrag stieg in den ersten sechs Monaten um 4,6 Prozent auf 21,9 Millionen Franken. Dafür verantwortlich waren vor allem fertiggestellte Renovations- und Entwicklungsprojekte, welche die Effekte aus den seit Anfang 2025 erfolgten Verkäufen von insgesamt acht Liegenschaften mehr als ausglichen. Die periodenbezogene Leerstandsquote lag mit 1,4 Prozent nach 1,3 Prozent in der Vorjahresperiode weiter auf sehr tiefem Niveau.
Der Liegenschaftsaufwand reduzierte sich gleichzeitig um 5,8 Prozent auf 2,8 Millionen Franken. Der Betriebsaufwand insgesamt nahm hingegen um 3,7 Prozent auf 6,3 Millionen zu, während der Betriebsertrag um 4,7 Prozent stieg.
Für das Gesamtjahr stellt Fundamenta einen Netto-Soll-Mietertrag von rund 44,9 Millionen Franken, eine Leerstandsquote von unter 1,75 Prozent und einen Reingewinn je Aktie ohne Neubewertungen von mehr als 0,60 Franken in Aussicht.





