Hünenberg ZG: Fast 200 Personen am Dialogabend zur Ortsplanung

In Hünenberg ZG kamen am Montagabend, 31. August, fast 200 Einwohnerinnen und Einwohner zur ersten Dialogveranstaltung zur Ortsplanungsrevision.

Fast 200 Einwohnerinnen und Einwohner nahmen am Anlass teil – ein deutliches Zeichen dafür, dass die Ortsplanung in Hünenberg niemanden kalt lässt.
Nach der Ablehnung der Ortsplanungsrevision durch die Hünenberger Stimmbevölkerung im September 2025 hat der Gemeinderat einen strukturierten Mitwirkungsprozess aufgegleist, der lokale Begehungen, Informations- und Dialogveranstaltungen sowie Workshops umfasst – mit dem Ziel, zusammen mit der Bevölkerung eine revidierte, tragfähige Vorlage auszuarbeiten.
Gemeindepräsidentin Renate Huwyler begrüsste die Anwesenden. Der zuständige Gemeinderat Thomas Anderegg informierte über die Hintergründe und die Rahmenbedingungen der Ortsplanungsrevision. Er betonte, dass für die zweite Vorlage nicht bei null angefangen werden müsse.
In einem Podiumsgespräch unter der Leitung von Moderator Roman Dellsperger diskutierten Thomas Anderegg, Projektleiter Samuel Wild und Fachplaner Thomas Spoerri die zentralen Themen, Zielkonflikte und Herausforderungen, mit welchen sich die Gemeinde auseinandersetzt. Dies schuf Verständnis für die Ausgangslage und die planerischen Anforderungen.
Der zweite Teil des Abends stand im Zeichen des Dialogs: An fünf thematischen Ständen konnten Besucherinnen und Besucher direkt mit Fachpersonen diskutieren, Fragen stellen und ihre Anliegen zu den Ortsteilen See, Dorf und Bösch sowie zu übergeordneten Themen deponieren. Beim Apéro ergab sich die Gelegenheit für den persönlichen Austausch.
Nach den Begehungen mit Referenzpersonen sind bis Ende September drei Workshops im Dorf, See und Bösch vorgesehen. Zudem sind weitere öffentliche Informationsveranstaltungen geplant. Die Erkenntnisse aus diesen Veranstaltungen und Workshops bilden die Grundlage für die überarbeitete Vorlage, über die das Stimmvolk voraussichtlich Ende 2028 entscheiden wird.





