FDP Luzern: Ständerat stellt sich Austausch mit Bevölkerung

Am Samstag, 30. Juni, besuchte der Luzerner Ständerat Damian Müller mit seinem Müller Mobil die Stadt Luzern. Im Fokus der Gespräche: die Sommersession 2026.

Das Müller Mobil von Ständerat Damian Müller gastierte dieses Wochenende in Luzern. Angefragt hatte die Ortspartei der FDP.Die Liberalen Stadt Luzern.
«Ich freue mich immer, wenn mich Ortsparteien einladen. Der persönliche Austausch mit der lokalen Bevölkerung liegt mir am Herzen – nur so kann ich die Anliegen und Positionen nach Bern tragen», sagt Ständerat Damian Müller.
Mit seinem dreirädrigen Piaggio fuhr er vor und nahm sogleich die Kaffeemaschine in Betrieb. Der duftende Kaffee war eine Wohltat am Samstagmorgen und zog viele Besucher an. Die ersten Gespräche liessen nicht lange auf sich warten.
Im Zentrum der Gespräche: Themen der Sommersession 2026
Im Zentrum der Diskussionen standen aktuelle Themen aus der Bundespolitik, insbesondere mit Blick auf die bevorstehende Sommersession 2026. Diese entscheidet über Fragen, die den Alltag der Menschen direkt betreffen: den Lohn, die Sicherheit und die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Schweiz.
So wurde etwa über die 13. AHV gesprochen. Die Bevölkerung hat entschieden, nun braucht es eine verantwortungsvolle Umsetzung. Zusätzliche Lohnabzüge sind der falsche Weg aus Sicht von Damian Müller. Denn sie treffen Familien, Arbeitnehmende und KMU direkt. Leistungsbereite dürfen nicht immer stärker belastet werden.
«Schön, dass sich unser Luzerner Ständerat Zeit nimmt»
Weiter diskutiert wurde über Sicherheit und Migration. Der Krieg in der Ukraine dauert an, der Druck auf die Asylsysteme bleibt hoch. Auf Anregung einer Frau, dass die Ukrainer nun mal da seien, erwiderte Ständerat Müller, dass Personen mit Schutzstatus S nicht nach fünf Jahren automatisch eine dauerhafte Aufenthaltsbewilligung erhalten dürften.
Schutz auf Zeit müsse glaubwürdig bleiben, weil sonst die Toleranz gegenüber dem System schwinden werde.
Dazu kamen Themen wie die anstehenden und heiss diskutierten Abstimmungen im Juni oder die Freihandelsabkommen mit Mercosur und Malaysia.
«Es ist schön, dass sich unser Luzerner Ständerat Zeit nimmt und den direkten Kontakt mit der Bevölkerung pflegt», sagte der Präsident der FDP.Die Liberalen Stadt Luzern Moritz Falck. Auch über die Mittagszeit hinaus wurde engagiert diskutiert, bevor sich das Müller Mobil wieder auf den Heimweg machte.





