Jetzt handeln gegen Verdrängung: Grüne Luzern sagen Ja zum GEW

Das GEW schaffe endlich wirksame Instrumente gegen explodierende Mieten, argumentiert die städtische Grüne/Junge Grüne Fraktion, und sagt klar Ja zum GEW.

Am 26. März 2026 entscheidet der Grosse Stadtrat über das Gesetz zum Erhalt von Wohnraum (GEW) – und damit darüber, ob Luzern eine Stadt für alle bleibt.
Die am 20. März veröffentlichten Zahlen zur Interpellation 172 machen deutlich: Die soziale Durchmischung der Bevölkerung ist zunehmend unter Druck.
Die Grüne/Junge Grüne Fraktion ist überzeugt: Ohne das GEW wird sich die Wohnkrise weiter verschärfen.
Das Gesetz ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer wirksamen Wohnpolitik und ergänzt die kürzlich beschlossenen Gegenvorschläge zu den Wohnrauminitiativen der Grünen / Junge Grüne und SP/Juso.
Verdrängung ist bereits im Gang
Die Zahlen des Stadtrats sind alarmierend: Bereits heute geben 25 bis 50 Prozent der Bevölkerung mehr als ein Drittel ihres Einkommens für die Miete aus. Gleichzeitig sind die Angebotsmieten seit 2020 um über 20 Prozent gestiegen – Tendenz weiter steigend. Für viele Haushalte sind Wohnungen faktisch nicht mehr bezahlbar.
Das hohe Median-Einkommen von Paaren mit Kindern zeigt: Viele Haushalte mit tieferen Einkommen wurden bereits aus der Stadt gedrängt.
Besonders betroffen sind Einpersonenhaushalte über 65 Jahre. Doch auch Einelternhaushalte und Familien mit niedrigen Einkommen haben kaum mehr Chancen auf eine bezahlbare Wohnung.
Wer heute eine neue Wohnung sucht, merkt schnell: Luzern wird für viele unerschwinglich. Luzern droht zur Stadt der Gutverdienenden zu werden. Ohne politisches Eingreifen droht Luzern seine soziale Durchmischung zu verlieren.
GEW setzt dringend nötige Grenzen
Das GEW schafft endlich wirksame Instrumente gegen explodierende Mieten.
Zusammen mit dem Ausbau des gemeinnützigen Wohnbaus und dem Vorkaufsrecht der Stadt bildet das GEW ein schlüssiges Gesamtpaket gegen die Wohnkrise.
Für die Grüne/Junge Grüne Fraktion ist klar: Wer Verdrängung stoppen will, muss jetzt handeln. Die Fraktion sagt deshalb entschieden Ja zum GEW.





