Luzern eröffnet neuen Veloweg «Gleis Null»

Mit «Gleis Null» erhält Luzern eine sichere und direkte Veloverbindung vom Neustadtquartier zum Bahnhof und in die Innenstadt.

Wie die Stadt Luzern mitteilt, führt das «Gleis Null» von der Neustadtstrasse entlang der Bahngleise, unter der Langensandbrücke und hinter dem Capitol-Gebäude hindurch zur Zentralstrasse. Ein Umweg über den stark frequentierten Bundesplatz wird damit für die Velofahrenden hinfällig: es entsteht eine sichere Veloverbindung von der Neustadt zum Bahnhof Luzern und der Innenstadt.
Mit dem Ausbau des Velonetzes strebt die Stadt Luzern an, eine Veloinfrastruktur für Velofahrende von 8 bis 80 Jahren zu schaffen – direkt, sicher und attraktiv.
Der neue Veloweg ist ein gutes Beispiel dafür: «Weniger geübte Velofahrende meiden den schwierigen und gefährlichen Bundesplatz oder verzichten ganz aufs Velo. Auf dem ‹Gleis Null› kommen sie nun sicher und direkt zum Bahnhof. Das ist ein weiteres wichtiges Puzzleteil im Velonetz», sagt Sibylle Lehmann, Co-Leiterin Mobilität der Stadt Luzern.
Die Förderung des Veloverkehrs ist einer der Schwerpunkte aus der städtischen Mobilitätsstrategie 2024 bis 2028.
«Gleis Null» als Verlängerung des «Freigleis»
Ein neuer Weg braucht einen Namen: Nach einem internen Wettbewerb in der Stadtverwaltung hat der Stadtrat dem Namen «Gleis Null» als offiziellen Namen des neuen Velowegs zugestimmt. Im Beschluss attestiert er dem Namen einen «inhaltlichen und räumlichen Bezug» zum bestehenden «Freigleis». Zudem verweise der Name «treffend auf die Lage des neuen Velowegs entlang des Gleisfelds». Er nehme «die charakteristischen Elemente des Umfelds auf und verankert die neue Verbindung deutlich im räumlichen Bezug zum Bahnhofsareal.»
Anspruchsvolle Bauarbeiten
Das Bauprojekt wurde in Zusammenarbeit mit den kantonalen Behörden, der SBB und diversen Verbänden umgesetzt. Es stellte höchste Anforderungen an Planung und Bau: «Das Bauen auf engem Raum zwischen Häusern und SBB-Gleisen war sehr anspruchsvoll», sagt Projektleiter Markus Sigrist. Dank dem grossen Engagement aller Beteiligten wie auch Geduld der Anwohnenden, habe das Projekt erfolgreich und unfallfrei umgesetzt werden können.






