Stadt Luzern

    Luzern: Luzerner Gymnasien setzen auf Lernen in der Digitalität

    Staatskanzlei Kanton Luzern
    Staatskanzlei Kanton Luzern

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    An der Kantonsschule Musegg in Luzern hat die Rektorinnen- und Rektorenkonferenz ihre Schwerpunkte gesetzt. Im Zentrum stehen Digitalität und Qualität.

    Luzern
    Schweizer und Luzerner Flaggen bei der Seebrücke in der Stadt Luzern (Symbolbild) - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

    Die erste Klausur der Rektorinnen- und Rektorenkonferenz (RK) in diesem Schuljahr fand an der Kantonsschule Musegg Luzern statt. Zum Auftakt gab die Rektorin Rahel Stocker Wiedmer Einblick in ihre Schule und das Sonderwochenkonzept. Daraus entwickelte sich ein Austausch über unterschiedliche Erfahrungen und Ansätze an den Kantonsschulen.

    So zeigte sich von Anfang an, was die gemeinsame Arbeit in der RK ausmacht: mit- und voneinander lernen und die Gymnasialbildung weiterentwickeln.

    Als Geschäftsleitung der Dienststelle Gymnasialbildung (DGYM) trägt die RK Verantwortung für die Entwicklung der Luzerner Gymnasien. Dazu gehört, aktuelle Vorhaben zu steuern und gleichzeitig vorauszudenken. Mit der nächsten Legislaturperiode werden die strategischen Schwerpunkte des Kantons und des Bildungs- und Kulturdepartements neu gesetzt.

    Die DGYM will die Anliegen der Gymnasialbildung frühzeitig einbringen. An der Klausur ging es deshalb darum, welche Entwicklungen für die Gymnasien in den kommenden Jahren wichtig werden und welche Schwerpunkte daraus entstehen. Wichtige Bezugspunkte sind dabei die Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität (WEGM), gesellschaftliche Veränderungen und die digitale Transformation.

    Daneben standen Vorhaben im Fokus, die bereits heute an den Schulen konkret werden. Beim Aufgaben- und Finanzplan (AFP), der Ende Oktober im Kantonsrat beraten wird, wurde die konkrete Umsetzung besprochen. Beim aktuellen Legislaturziel «Lehren und Lernen in der Digitalität» ging es um die gemeinsame pädagogische Ausrichtung.

    Zusammen mit Prof. Dr. Dominik Petko von der Universität Zürich hat die RK bereits zu Beginn des Schuljahres dazu ein Zielbild und fünf Handlungsfelder erarbeitet. Der Kern: Digitale Technologien sind kein Selbstzweck. Sie sollen effektives Lehren und Lernen unterstützen und Schülerinnen und Schüler befähigen, sich reflektiert, selbstbestimmt und verantwortungsvoll in einer digitalen Welt zu bewegen.

    An der Klausur wurden die Handlungsfelder geschärft; in einem nächsten Schritt wird die RK daraus konkrete Massnahmen entwickeln. Das gemeinsame Zielbild und die daraus abgeleiteten Massnahmen sollen schliesslich den Schulen Orientierung geben und gleichzeitig Raum für die konkrete Umsetzung vor Ort lassen.

    Auch die Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements folgt diesem Anspruch. Qualitätsarbeit und Schulentwicklung sollen künftig stärker ineinandergreifen. Die Schulen sammeln in diesem Schuljahr erste Erfahrungen mit diesem Ansatz.

    Die RK hat festgelegt, wie sie diesen Prozess begleitet und welche Führungsthemen im Rahmen der Erarbeitung des neuen QM-Konzepts gemeinsam erarbeitet werden.

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