Preisanstieg im ÖV stoppen: Grüne Luzern reichen Vorstoss ein

Die Grünen des Kantons Luzern wollen den Preiserhöhungen im ÖV entschieden entgegenwirken. Sie fordern von der Regierung Massnahmen für bezahlbare Mobilität.

Die Grünen Kanton Luzern verlangen in einem Vorstoss nach Antworten zur aktuellen Preisentwicklung im ÖV. Damit wollen sie den jüngst bekannt gewordenen, geplanten Preiserhöhungen im Tarifverbund Passepartout entschieden entgegenwirken.
«Höhere Ticketpreise machen die Nutzung von Bus und Bahn unattraktiver, gefährden das Erreichen der Klimaziele und belasten Haushalte mit tiefem Einkommen besonders stark», zeigt sich Eva Lichtsteiner, Kantonsrätin der Grünen, besorgt.
Gerade jetzt, wo die Benzinpreise aufgrund geopolitischer Entwicklungen steigen, brauche es erschwingliche Alternativen zum Auto, nicht zusätzliche finanzielle Hürden, so die Willisauerin.
Bezahlbarer ÖV statt erneuten Preisanstiegs
Mit einem am 1. April 2026 eingereichten Vorstoss verlangen die Grünen nun Antworten von der Regierung: Wie bewertet der Regierungsrat die drohende Preiserhöhung hinsichtlich Mobilitätsverhalten, Klimazielen und dem Planungsbericht «Zukunft Mobilität Luzern»?
Hält der Kanton es für sinnvoll, Preiserhöhungen aktiv abzufedern, und welche Massnahmen werden geprüft? Welche Optionen sieht die Regierung, um die Attraktivität des öV in der aktuellen Lage zu gewährleisten?
Die Grünen sind überzeugt: In der aktuellen Lage braucht es bezahlbaren, attraktiven ÖV für alle – und keinen erneuten Preisanstieg. Die Regierung soll sich darum mit allen Mitteln gegen die geplanten Preiserhöhungen einsetzen, oder diese durch eigene Massnahmen abfedern.




