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SP Luzern besorgt: Eskalationsgefahr am 9. Mai

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Die SP Luzern fordert Stadt und Polizei auf, die Sicherheit aller Luzerner – speziell entlang der geplanten Mass-Voll-Demoroute –, am 9. Mai zu gewährleisten.

Rimoldi Mass-voll
Die Bewegung «Mass-Voll» rund um Nicolas Rimoldi hat in Luzern für den 9. Mai eine Demonstration angekündigt. - Keystone

Am Samstag, 9. Mai 2026, findet in Luzern ein Aufmarsch von Mass-Voll statt, zu dem gemäss Medienberichten Rechtsextreme der Jungen Tat sowie Gruppierungen aus Ungarn, Bulgarien und weiteren Ländern erwartet werden.

Gleichzeitig findet eine bewilligte Platzkundgebung dagegen statt.

Die SP Luzern warnt, dass die von der Polizei bewilligte Route zu einer Bedrohung der Besuchenden der Gegenkundgebung werden kann. Stadt und Polizei sind in der Verantwortung, die Sicherheit aller zu gewährleisten.

Das fordert die SP Luzern bereits seit dem 24. April und seit ihrer Interpellation im Grossen Stadtrat unter dem Titel «Luzern ist bunt – Rechtsextreme sind bei uns nicht willkommen». Ein geeignetes Mittel dafür wäre es, die Mass-Voll-Demo ebenfalls auf eine Platzkundgebung zu beschränken.

Rimoldis Verhalten nach St.Gallen gibt zu denken

Nach dem Aufmarsch in St.Gallen vom 14. Februar 2026 hat Mass-Voll-Chef Nicolas Rimoldi in einem Video öffentlich klargemacht, dass polizeiliche Anweisungen für ihn keine Rolle spielen. Das gibt zu denken.

Die SP weist darauf hin, dass die geplante Route der Mass-Voll-Demo über die Seebrücke ein erhöhtes Sicherheitsrisiko für die Gegenkundgebung auf dem Europaplatz aufweist.

Auch die Tatsache, dass der Demozug in unmittelbarer Nähe vom Sekretariat der SP vorbeigehen wird, löst bei der SP Unbehagen aus: Rimoldi hat in einem inzwischen gelöschten Post auf verschiedenen Social-Media-Kanälen in derber Sprache dazu aufgerufen, das Sekretariat der SP zu besuchen.

Der Ton, insbesondere auf Facebook, ist erschreckend, wo unter Posts der SP dazu aufgerufen wird, Mitglieder der SP zu jagen («Die Jagd kann beginnen auf SP’ler!»).

Friedliche Kundgebung – klare Regeln

Die Gegenkundgebung auf dem Europaplatz ist bewilligt und die Organisatoren setzen alles daran, dass sie friedlich verläuft.

Ein Demoschutz mit gelben Westen ist vor Ort. Es wird an alle Teilnehmenden appelliert, dessen Anweisungen sowie jene der Polizei zu befolgen, keine gefährlichen Gegenstände mitzubringen und verdächtiges Verhalten sofort zu melden.

Die SP Luzern steht für ein Luzern, in dem sich alle sicher fühlen können – unabhängig von Herkunft, Religion, sexueller Orientierung oder politischer Einstellung.

Dafür trägt die Stadt am 9. Mai Verantwortung.

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