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Stipendienwesen – Grüne Luzern fordern mehr Chancengerechtigkeit

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Die Grünen begrüssen die Teilrevision des Stipendienwesens als wichtigen Schritt für mehr Bildungsgerechtigkeit. Doch es brauche mehr finanzielle Mittel.

Ausbildungszentrum Informatik Hochschule Luzern
Das Ausbildungszentrum Informatik des Campus Rotkreuz der Hochschule Luzern. - keystone

Die Grünen begrüssen die Teilrevision des Stipendienwesens als wichtigen Schritt für mehr Bildungsgerechtigkeit.

Die Erhöhung der Pro-Kopf-Beiträge und die bedarfsgerechte Finanzierung beim Berufsabschluss für Erwachsene sind zentrale Massnahmen, um die finanzielle Belastung von Auszubildenden zu verringern und neue Perspektiven für berufliche Weiterentwicklung zu schaffen.

Besonders positiv bewerten die Grünen auch die Öffnung der Ausbildungsbeiträge für Drittstaatsangehörige mit Aufenthaltsbewilligung B – ein sinnvoller Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe und zur volkswirtschaftlichen Stärkung unseres Kantons.

Teilrevision schöpft Potenzial in zentralen Punkten nicht aus

Leider schöpft aus Sicht der Grünen die Teilrevision in zentralen Punkten das Potenzial nicht aus.

Es braucht eine Ausweitung der Anspruchsberechtigung auf vorläufig aufgenommene Ausländer (Status F), die oft noch lange in der Schweiz leben und arbeiten werden, sowie einen konsequenten Verzicht auf Darlehen zugunsten von Stipendien, um echte Chancengerechtigkeit zu schaffen.

Zudem soll das Postulat 629 Galliker-Tönz «über Bildungsgutscheine für fachliche Umschulungen und Weiterbildungen zur Erhaltung und Förderung der beruflichen Qualifikation» umgesetzt werden. Im Rahmen der Revision soll der Grundsatz «Stipendien vor Sozialhilfe» verankert werden, dieser macht für die Betroffenen einen grossen Unterschied und wirkt motivierend.

Die Grünen fordern den Kanton auf, diese Punkte nachzubessern – für eine gerechte und zukunftsfähige Bildungsfinanzierung.

Teilrevision zügig umsetzen

«Die Teilrevision ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber sie bleibt hinter den Möglichkeiten zurück», sagt Irina Studhalter, Kantonsrätin. «Wir brauchen mehr Stipendien für mehr Studierende und eine klare Abkehr von Darlehen. Damit schaffen wir echte Chancengerechtigkeit und stärken die Wirtschaftskraft unseres Kantons.»

Die Grünen fordern den Kanton auf, die Teilrevision zügig umzusetzen und die genannten Punkte nachzubessern. Bildung ist der Schlüssel für eine zukunftsfähige Gesellschaft – jetzt ist der Moment, um ihn zu nutzen.

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