FC Ibach holt wichtigen Heimsieg gegen Oetwil

Der FC Ibach gewinnt gegen Oetwil-Geroldswil mit 2:0 und sichert sich wichtige drei Punkte. Schlegel und Merdovic treffen für die Blau-Weissen.

Wie der FC Ibach mitteilt, dass in der Partie gegen den FC Oetwil-Geroldswil einiges auf dem Spiel stand, merkte man der Heimelf in den ersten Minuten an. Ibach agierte zunächst etwas nervös, was die Gäste aus Zürich zu zwei ersten Offensivaktionen einlud.
Ibach schüttelt Startnervosität schnell ab
Die Muotadörfler fingen sich jedoch rasch und rissen das Spieldiktat ab der 10. Minute deutlich an sich. Admir Novalic vergab in der 10. und 15. Minute die ersten hochkarätigen Torchancen zur Führung. Die Blau-Weissen zeigten in der Folge schöne und flüssige Angriffe über die Flügel und präsentierten sich wach und fokussiert.
In der 20. Minute belohnte sich die Heimelf schliesslich für den betriebenen Aufwand: Merdovic lancierte den stark aufspielenden Theiler, welcher sich auf der linken Seite herrlich durchtankte und Reichmuth in der Mitte bediente. Dessen Abschluss konnte der glänzend reagierende Zbinden zwar noch abwehren, gegen den wuchtigen und platzierten Nachschuss von Captain Schlegel zum 1:0 war er jedoch machtlos.
In der Folge dominierte Ibach die Partie fast nach Belieben und demonstrierte sein grosses Offensivpotenzial. Einziges Manko blieb aber die Chancenauswertung, was vor allem an Gäste-Schlussmann Zbinden lag, der sich zum besten Mann auf dem Platz kürte.
Er parierte in der 34. Minute erneut mirakulös gegen Novalic. Nur wenig später verzog wieder Ibachs Nummer 10 aus bester Position (37.), und auch Reichmuth fand kurz vor dem Pausenpfiff seinen Meister im Zürcher Goalie.
Harzige zweite Hälfte – Ibach trotzdem mit Entscheidung
Nach dem Pausentee kam der Motor der Blau-Weissen erstaunlicherweise nicht mehr richtig in die Gänge – die zweite Halbzeit gestaltete sich deutlich harziger. Dennoch sorgte die Jevremovic-Elf früh für die Vorentscheidung. In der 60. Minute reichte einer der wenigen Angriffe dafür: Novalic bediente Gudelj mit einem Traumpass.
Dieser machte die halbe Zürcher Hintermannschaft nass und legte quer auf Merdovic, welcher das Leder wuchtig zum 2:0 unter den Nachthimmel in die Maschen drosch. Nach diesem Nackenschlag schienen die Gäste bedient und der Widerstand gebrochen. Ibach tat in der Folge nur noch das Nötigste und verwaltete den Vorsprung geschickt.
Oetwil-Geroldswil zeigte sich im Mittelfeld zwar spielerisch gefällig, blieb in der Zone 3 aber über die gesamte Spielzeit sehr harmlos. Einzig der wirblige und technisch starke Pereira sorgte hin und wieder für Unruhe.
Die kompakt stehende Ibächler Defensive liess jedoch nichts mehr anbrennen und brachte den Vorsprung schlussendlich mehr oder weniger souverän über die Zeit. Mit diesem Heimsieg sichert sich der FC Ibach verdient drei wichtige Punkte und hält damit den Anschluss in der Tabelle in einer ausserordentlich eng umkämpften Gruppe 4.





