Steinhausen ZG: Neue Altersstrategie soll Leben im Alter erleichtern

Der Gemeinderat von Steinhausen ZG hat die Altersstrategie 2026–2036 verabschiedet. Sie ersetzt jene von 2013 und wird am 24. Oktober präsentiert.

Der Gemeinderat Steinhausen hat die neue Altersstrategie 2026–2036 an der Sitzung vom 14. September verabschiedet. Sie bildet für die kommenden zehn Jahre die Grundlage für eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Gemeinde. Im Zentrum stehen die Selbstständigkeit, Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen.
Die Bevölkerung wird älter, somit verändern sich auch die Bedürfnisse und Anforderungen an die Gemeinde. Themen wie Information und Beratung, Wohnen im Alter, Gesundheit, Mobilität, Betreuung und Pflege sowie die soziale Teilhabe gewinnen weiter an Bedeutung. Mit der Altersstrategie 2026–2036 nimmt Steinhausen diese Entwicklungen frühzeitig auf.
Die neue Strategie löst die bisherige Altersstrategie aus dem Jahr 2013 ab.

In ihre Erarbeitung flossen die Bedürfnisse der älteren Bevölkerung ebenso ein wie die Einschätzungen verschiedener Akteure. Grundlagen bildeten unter anderem die kantonale Bevölkerungsbefragung «55plus» sowie die Resultate aus einem Mitwirkungsanlass.
Die Altersstrategie definiert eine gemeinsame Vision wie auch Werte für die künftige Alterspolitik und legt strategische Handlungsfelder sowie konkrete Massnahmen fest. Ziel ist, gute Rahmenbedingungen für ein möglichst selbstständiges Leben im Alter zu schaffen, die gesellschaftliche Teilhabe zu stärken und Steinhausen als altersfreundliche Gemeinde weiterzuentwickeln.
Die vorgesehenen Massnahmen setzen die Verantwortlichen der Gemeinde in den kommenden Jahren schrittweise um. Dabei berücksichtigt die Gemeinde die jeweiligen Bedürfnisse und ihre finanziellen Möglichkeiten.
Die Präsentation der Strategie findet am Samstag, 24. Oktober 2026, von 10 bis 12 Uhr, im Gemeindesaal, statt.








