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Zug 94 bricht nach Aufholjagd in Langenthal ein

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Zug 94 kämpft sich beim FC Langenthal nach einem 0:2-Rückstand zum 2:2 zurück, kassiert danach aber vier weitere Tore und verliert am Ende deutlich mit 2:6.

Zug 94
Der Zug 94 ist ein Fussballverein aus der Stadt Zug. Die Zuger tragen ihre Heimspiele im Stadion Hertiallmend aus. - Keystone/ Grafik Nau.ch

Wie Zug 94 mitteilt, war die Ausgangslage vor dem Spiel gegen die stark gestarteten Langenthaler alles andere als einfach. Die Gastgeber gingen mit viel Selbstvertrauen in die Partie und bestätigten von Beginn weg, weshalb sie in der Spitzengruppe der Liga stehen.

Die Partie verlief in den ersten Minuten entsprechend nicht im Sinne der Zuger. Nach einem Eckball kamen die Langenthaler bereits früh zu einer ersten guten Möglichkeit, doch der Ball prallte vom Pfosten zurück ins Spielfeld. Nur wenige Minuten später führte ein weiterer Standard zum 1:0. Levent Gülen stieg im Strafraum am höchsten und köpfte den Ball in die Maschen.

Langenthal blieb danach gefährlich und kam immer wieder vor das Zuger Tor. Zug 94 Torhüter Nikita Vannins konnte sich dabei mehrfach auszeichnen und hielt seine Mannschaft im Spiel. In der 36. Minute war aber auch er machtlos: Nach einem Abpraller fasste sich Amel Rustemoski ein Herz und hämmerte den Ball unhaltbar zum 2:0 ins Tor.

Zug 94 liess sich davon jedoch nicht entmutigen. Die Zuger wurden offensiver und kamen kurz vor der Pause zum wichtigen Anschlusstreffer. Der auffällige Kedus Haile Selassie setzte sich durch und köpfte nach einer Flanke von Flavio Caserta zum 2:1 ein. Damit war Zug 94 zur Pause wieder im Spiel.

Ausgleich und danach Langenthaler Effizienz

Nach dem Seitenwechsel kamen die Zuger mit viel Elan aus der Kabine und belohnten sich bereits in der 48. Minute. Erneut war es Kedus Haile Selassie, der nach einem Abschluss am schnellsten reagierte und den Ball zum 2:2 über die Linie drückte. Plötzlich war alles wieder offen und bei Zug 94 keimte die Hoffnung auf, Punkte aus Langenthal mitnehmen zu können.

Doch die Gastgeber fanden die passende Antwort. In der 54. Minute zeigte der Schiedsrichter nach einer Aktion im Strafraum auf den Punkt. Der Entscheid zugunsten der Langenthaler war aus Zuger Sicht zumindest diskutabel. M’Vondo-Ze liess sich die Chance jedoch nicht nehmen und verwandelte souverän zum 3:2.

Zug 94 versuchte sofort zu reagieren und kam kurz nach dem Wiederanpfiff durch Simone Campisi zu einer guten Möglichkeit. Der Ausgleich wollte jedoch nicht fallen. Stattdessen übernahm Langenthal zunehmend die Kontrolle über die Partie. In der 63. Minute erhöhte Amel Rustemoski mit seinem zweiten Treffer auf 4:2.

Danach flachte die Partie etwas ab. Zug 94 versuchte zwar weiter, nochmals heranzukommen, doch Langenthal stand defensiv stabil und nutzte seine Möglichkeiten konsequent. In der 82. Minute kam es erneut zu einem Strafstoss für die Gastgeber. Wieder trat M’Vondo-Ze an und verwandelte sicher zum 5:2.

Zug 94 geht leer aus

Spätestens zu diesem Zeitpunkt war die Partie entschieden. In der Nachspielzeit setzte Yann Constant mit dem 6:2 den Schlusspunkt. Zug 94 musste damit trotz einer starken Phase nach der Pause und dem zwischenzeitlichen Ausgleich ohne Punkte die Heimreise antreten.

Für die Zuger war es letztlich ein gebrauchter Nachmittag. Nach dem schwierigen Start zeigte die Mannschaft Moral und kämpfte sich zurück, konnte das Spiel nach dem 2:2 aber nicht mehr in die gewünschten Bahnen lenken.

Nun gilt es, die Partie abzuhaken, unter der Woche konzentriert weiterzuarbeiten und am kommenden Samstag, 19. September 2026, auf der Herti Allmend wieder auf die Erfolgsspur zurückzukehren. Dann wartet mit dem SR Delémont ein weiterer starker Gegner. Anpfiff ist um 16 Uhr.

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