Zug 94 erlebt in Muttenz eine klare Niederlage

Trotz einiger Paraden von Matthias Grob unterliegt Zug 94 in Muttenz mit 0:4 und steht vor dem nächsten Spiel gegen Old Boys Basel stark unter Druck.

Wie Zug 94 berichtet, durfte sich das Zuger Team nach der guten Schlussviertelstunde gegen GC vom letzten Wochenende mit viel Offensivpower durchaus auch Hoffnung auf Punkte in Muttenz machen. Doch das Team spielte von Anfang an sehr ängstlich und stand tief.
Muttenz kontrollierte daher den Ball, hatte deutlich mehr Ballbesitz und kam in der sechsten Minute auch zur ersten Torchance. Matthias Grob parierte den Ball, der aus spitzem Winkel geschossen wurde.
Er sollte im weiteren Verlauf des Spiels noch viele Möglichkeiten bekommen, um sich auszuzeichnen. Und das gleich vorweg: Matthias Grob war mit Abstand der beste Zuger am Samstag, 21. März 2026.
Zug patzt und gerät nach Fehler in Rückstand
Zug spielte also sehr vorsichtig und dennoch passierten dem Team teils haarsträubende Fehler. In der 20. Minute führte ein Ballverlust in der eigenen Verteidigung zu einer guten Basler Chance. Und nur fünf Minuten später der nächste Bock.
Diesmal wollten die Zuger nach Abstoss aus dem eigenen Sechzehner herausspielen, der Ball versprang aber und ein Muttenzer konnte diese aus neuen Metern Entfernung einschiessen. 1:0 für die Gastgeber.
Nun folgte die beste Phase der Zuger: Wie schon gegen GC brauchten sie offensichtlich ein Gegentor, um danach konsequenter nach vorne zu spielen und auch die Offensive zu suchen. So hatte Zug zwischen der 30. und 40. Minute zwei gute Torchancen.
Einmal war der Muttenzer Goalie knapp vor Bojan Saponja am Ball, das andere Mal parierte er einen platzierten Schuss von Matteo Büeler. Zu mehr reichte es Zug in der ersten Halbzeit nicht mehr. Auch Muttenz hielt sich zurück und wurde nicht mehr gefährlich.
Drei späte Tore besiegeln klare Zuger Niederlage
Zu Beginn der zweiten Halbzeit das gleiche Bild: Zug hat nun zwar mehr Ballbesitz, Muttenz kontrollierte aber das Spiel und wartete auf Konterchancen. Eine solche bekamen die Basler in der 72. Minute als ihr Stürmer alleine auf Matthias Grob losziehen konnte. Dieser wehrte aber mirakulös ab.
Zug beginnt mit ein wenig mehr Ballbeseitz als das Heimteam, aber zu Chancen kommt keine Mannschaft. Dies war aber gleichzeitig das Zeichen zum Schlussspurt von Muttenz und damit zum definitiven Untergang der Zuger. In den letzten zehn Minuten schossen die Basler noch drei Tore.
Beim ersten rettete Grob zuerst in Corner. Diesen vermochten die Zuger nicht richtig zu befreien und der Muttenzer Stürmer konnte am hinteren Pfosten einschieben. Beim nächsten Basler Angriff verstolperten die Zuger den Ball, ein Muttenzer konnte alleine auf Grob losziehen und einschiessen. Und kurz danach kam es noch schlimmer.
Nach einem Ballverlust der Zuger im Mittelfeld schnappte sich ein Muttenzer den Ball und spazierte durch die gesamte Zuger Hintermannschaft bis er nur noch einzuschieben brauchte. Das war es dann. Muttenz gewann verdient mit 4:0. Nun kommt es am nächsten Samstag, 28. März 2026, zum Sechs-Punkte-Spiel gegen den Tabellenletzten Old Boys Basel. Zug steckt damit mitten im Abstiegskampf.






