Zug Tourismus rückt Tourismusakzeptanz in den Fokus

Am 25. August 2026 diskutierten Fachleute im Chäsisaal in Rotkreuz, wie die Bevölkerung stärker für den Nutzen des Tourismus gewonnen werden kann.

Das Wichtigste in Kürze
- Beim vierten Nachhaltigkeits-Summit von Zug Tourismus wurde der Fokus auf die Stärkung der Tourismusakzeptanz bei der lokalen Bevölkerung gelegt.
- Die Rolle der Einheimischen wurde bei einem interaktiven Workshop aufgezeigt.
Am 25. August 2026 führte Zug Tourismus den vierten Nachhaltigkeits-Summit im Chäsisaal in Rotkreuz durch. Im Zentrum stand die Frage, wie die Akzeptanz des Tourismus bei der lokalen Bevölkerung langfristig gestärkt werden kann. Ein interaktiver Workshop zeigte auf, weshalb die Einheimischen eine zentrale Rolle für eine erfolgreiche und nachhaltige touristische Entwicklung spielen.
Eröffnet wurde der Nachhaltigkeits-Summit von Zug Tourismus. Der CEO und Gastgeber des Hotel Apart in Rotkreuz, Marvin Kingsley, stellte seine aktuelle Nachhaltigkeits-Strategie vor und gab Einblicke in die Massnahmen, mit denen Nachhaltigkeit im betrieblichen Alltag umgesetzt wird.
Ergänzt wurde das Programm durch einen kurzen Input von Alexander Benjamin Pabst von Foodways zum bewussteren Umgang mit Lebensmitteln und Ressourcen.
Sensibilisierung der Bevölkerung
Der Workshop zur Tourismusakzeptanz mit Sensibilisierung der lokalen Bevölkerung bildete den Schwerpunkt des Nachmittags und wurde von Romy Bacher vom Schweizer Tourismus-Verband gemeinsam mit Joel de Buren, Nachhaltigkeitsverantwortlicher von Zug Tourismus geleitet.
Gemeinsam mit den Teilnehmenden wurde diskutiert, wie die lokale Bevölkerung künftig noch gezielter angesprochen und für die Bedeutung sowie den Nutzen des Tourismus sensibilisiert werden kann.
«Eine attraktive Destination lebt nicht nur von ihren Gästen, sondern vor allem von den Menschen, die hier leben. Deshalb ist es für uns zentral, die Bedürfnisse und Perspektiven der Einheimischen noch stärker einzubeziehen. Tourismusakzeptanz entsteht dort, wo die Bevölkerung den Nutzen des Tourismus erkennt und sich als Teil der Entwicklung versteht», sagt Dominic Keller, Geschäftsführer von Zug Tourismus.
Sichtbarkeit des Mehrwerts des Tourismus
Im Fokus des Nachhaltgkeits-Summit stand insbesondere, den Mehrwert des Tourismus für die Menschen im Kanton Zug sichtbarer zu machen. Neben der touristischen Wertschöpfung trägt er auch zu einem vielfältigen Freizeitangebot, attraktiven Infrastrukturen und einer lebendigen Region bei. Eine nachhaltige touristische Entwicklung kann langfristig jedoch nur gelingen, wenn sie von der lokalen Bevölkerung mitgetragen wird.
Der offene Austausch im Workshop bot Raum für konkrete Ideen und neue Ansätze.
Dabei wurde deutlich, dass der Dialog mit den Einheimischen ein zentraler Bestandteil einer zukunftsfähigen touristischen Entwicklung ist.
Der Nachhaltigkeits-Summit zeigte einmal mehr, dass Nachhaltigkeit im Tourismus weit über ökologische Aspekte hinausgeht. Ebenso wichtig sind der Dialog, gegenseitiges Verständnis und eine touristische Entwicklung, die von den Menschen vor Ort mitgestaltet und mitgetragen wird.
Denn von attraktiven Freizeitangeboten, lebendigen Begegnungsorten und einer vielfältigen Infrastruktur profitieren nicht nur Gäste, sondern ebenso die Einheimischen. Tourismus schafft damit einen Mehrwert für die gesamte Region und trägt zur Lebensqualität im Kanton Zug bei.





