Armee will Militärschiessplatz in Langnau bei Reiden LU sanieren

Das Bundesamt für Rüstung plant für 3,2 Millionen Franken eine Sanierung des Schiessplatzes in Langnau bei Reiden LU. Das Ziel der Arbeiten sind weniger Schiesslärm, die Sanierung der belasteten Böden und die ökologische Aufwertung des Areals.

Der Militärschiessplatz Langnau wird laut Angaben des Bundesamts für Rüstung (Armasuisse) seit rund 60 Jahren von verschiedenen Truppengattungen der Schweizer Armee genutzt. Teils bis zu 35 Wochen pro Jahr, unter anderem für Gefechtsschiessen und Übungen mit Sprengstoff. Armasuisse und die Armee wollen die Belastung für die Bevölkerung weiter senken, wie sie am Dienstag mitteilten.
Geplant sind bauliche Massnahmen wie der Rückbau oder die Verlegung militärischer Infrastrukturen. So soll etwa der Schiessstand über die Kurzdistanz weiter talwärts verlagert werden und an dessen Stelle soll ein Teich angelegt werden. Verschoben wird auch die Schulungsanlage für das Training mit Handgranaten. Nach der Sanierung würden die Grenzwerte «überall eingehalten», so Armasuisse.
Als weiteren Schwerpunkt sieht das Bundesamt die Altlastensanierung. Der Boden, in dem sich über die Jahre Schadstoffe und Munition angesammelt haben, soll entfernt werden. Gleichzeitig soll der Weierbach auf einer Länge von 120 Metern offengelegt und renaturiert werden. Zudem ist der Bau eines Teichs geplant.
Laut dem Communiqué ist die öffentliche Auflage für den Frühling vorgesehen. Der Baustart ist für 2027 geplant und soll im Frühling 2028 beendet sein.





