Steigender Förderbedarf an den Luzerner Volksschulen

An den Luzerner Volksschulen wächst der Förderbedarf. Die Sonderschulquote stieg von 4,3 auf 4,5 Prozent, wie die Staatskanzlei am Dienstag mitteilte.

Laut der Mitteilung nimmt besonders die Zahl der Lernenden mit Massnahmen im Bereich Verhalten und sozio-emotionale Entwicklung zu.
Aktuell werden laut der Mitteilung 703 Schülerinnen und Schüler integrativ beschult, das sind 120 mehr als im Vorjahr. Abgenommen hat die Zahl jener, die separative Schulformen besuchen.
Auch das Angebot «Deutsch als Zweitsprache» wird häufiger genutzt. 10'493 Lernende profitieren davon, 428 mehr als im Vorjahr. 23,5 Prozent der Schülerinnen und Schüler nehmen dieses Förderangebot in Anspruch. Deutlich ist der Anstieg auf der Sekundarstufe: Er stieg von 8,6 auf 10 Prozent, wie die Staatskanzlei mitteilte.
Die Gesamtzahl der Lernenden nimmt laut dem Communiqué erneut zu. In der Primarschule stieg die Zahl um 367 auf 25'601, in der Sekundarschule um 110 auf 10'272. Rückgänge verzeichnen hingegen der Kindergarten mit 6926 Lernenden (-33) und die Basisstufe mit 1868 Lernenden (-50). Die Staatskanzlei begründet dies mit den «geburtenschwächeren Jahrgängen».




