Kanton prüft Aufhebung des Bahnübergangs in Willisau LU

Der Kanton Luzern prüft in einer Machbarkeitsstudie verschiedene Varianten zur Aufhebung des Bahnübergangs an der Ettiswilerstrasse in Willisau. Die Studie soll bis im Sommer 2028 Lösungen aufzeigen, mit denen der Verkehrsfluss verbessert und die Sicherheit erhöht werden kann.

Der Bahnübergang, in unmittelbarer Nähe der Migros und des früheren Wellis-Fabrikareals, gilt laut der gemeinsamen Mitteilung von Kanton und Stadt Willisau als «zentraler Engpass» im Willisauer Verkehrssystem. Seit dem besseren Bahnangebot sind die Bahnschranken öfter geschlossen, laut Mitteilung «mehrmals pro Stunde für mehrere Minuten». Das führe zu Wartezeiten und beeinträchtige sowohl den Individualverkehr als auch den öffentlichen Verkehr.
Zudem fehle es entlang der Ettiswilerstrasse an einer durchgehenden und sicheren Veloinfrastruktur. Die Studie solle deshalb auch die Bedürfnisse des Fuss- und Veloverkehrs berücksichtigen, hiess es weiter.
Der Kanton erarbeitet die Studie unter Einbezug der Stadt Willisau, des lokalen Gewerbes und weiterer Anspruchsgruppen. Über die konkrete Ausgestaltung und Umsetzung werde erst in der späteren Planung entschieden, hiess es. Eine erste öffentliche Informationsveranstaltung ist im Frühling 2027 geplant.






