Nidwalden will klimaresilienten Wald mit mehr Baumartenvielfalt

Der Nidwaldner Wald soll vielfältiger und laubholzreicher werden. Die Regierung schickt den Waldentwicklungsplan 2025 in die öffentliche Mitwirkung.

Der neue Waldentwicklungsplan lege die Leitplanken für die nächsten 20 bis 25 Jahre und reagiere damit auf den Klimawandel, Naturgefahren und die steigenden Ansprüche, teilte die Nidwaldner Staatskanzlei am Donnerstag mit. Er ersetze die Version von 2004 und ziele auf «stabile, klimaresiliente» und artenreiche Wälder.
Rund die Hälfte der Waldfläche diene dem Schutz vor Naturgefahren, gleichzeitig nähmen Belastungen durch Extremereignisse, Schädlinge und Trockenheit zu, so die Regierung.
Der Plan sieht vor, die Artenvielfalt zu erhöhen und laubholzreichere Bestände zu fördern. Zudem soll das Holzpotenzial ausserhalb der Schutzwälder stärker genutzt werden, unter der Wahrung von «Waldfunktionen und Biodiversitätszielen», wie es weiter hiess.
Die Vorlage wurde erarbeitet in Zusammenarbeit mit den Waldeigentümerschaften, Korporationen und Parteien. Eine Zwischenbilanz ist für 2035 vorgesehen.
Die Vernehmlassung dauert vom 13. April bis 12. Juni. Die Genehmigung des bereinigten Waldentwicklungsplans ist für diesen Herbst vorgesehen, wie die Staatskanzlei mitteilte.





