Schwyz bestimmt keine landschaftlichen Schlüsselgebiete

Der Schwyzer Regierungsrat geht beim Schutz seiner Landschaften einen Schritt zurück. Nach Opposition verzichtet er in seiner Landschaftskonzeption auf die Schaffung von sogenannten Schlüsselgebieten.

Dies hat die Staatskanzlei am Montag mitgeteilt. Der Regierungsrat hatte zunächst vorgesehen, die Landschaften Mythen, Muotathal Sunnehalb, Glattalp und Wägital zu Schlüsselgebieten zu erklären. Damit fiel er 2023 in der öffentlichen Mitwirkung aber durch. So befürchteten die Landwirte, sie würden zu stark in ihrer Arbeit eingeschränkt. Der Regierungsrat startete deswegen einen Neuanfang.
Der Regierungsrat war gemäss der Mitteilung zunächst davon ausgegangen, dass er neue Schlüsselgebiete festlegen müsse. Abklärungen hätten aber ergeben, dass der Bund den kantonalen Richtplan genehmigen könne, auch wenn darin keine neuen kantonal bedeutsame Landschaften aufgenommen würden, teilte die Staatskanzlei mit.
Die kantonale Landschaftskonzeption beinhaltet in dieser reduzierten Form nach Angaben der Staatskanzlei eine Einteilung des Kantons in Landschaftsräume sowie eine Definition von Entwicklungszielen für die Gesamtlandschaft und pro Landschaftsraum.
In der Konzeption würden Massnahmen zur Förderung der landschaftlichen Eigenheiten aufgezeigt und Aussagen zu kantonal bedeutsamen Landschaften formuliert, hiess es im Communiqué. Dabei sei zu begründen, weshalb die Schaffung von Schlüsselgebieten nicht nötig sei.






